1. Liga
Solothurn weiterhin nicht zu schlagen – sechster Sieg in Folge

Die erste Liga geht für den FC Solothurn in die sechste Runde. Die Solothurner haben sich zuhause gegen den FC Sursee souverän mit 3:0 durchgesetzt und führen die Tabelle weiter an

Pius Rüegger
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Jubel von Stauffer nach dem 2:0
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FC Solothurn - FC Sursee
Auch die Fans freuen sich über den zweiten Treffer ihrer Mannschaft
An Zweikämpfen mangelte es gegen Sursee nicht

Jubel von Stauffer nach dem 2:0

Jürg Naegeli

Solothurn blieb auch gegen Sursee souverän und sicherte sich in dieser sechsten Runde den sechsten Saisonsieg! Diese eindrückliche Startbilanz ist nicht selbstverständlich und den Rotweissen nicht in den Schoss gefallen. Auch wenn das Resultat gegen die Zentralschweizer deutlich ausfiel, musste die Truppe von Trainer Dariusz „Darek“ Skrzypczak hart dafür kämpfen. „Wir haben es gewusst und uns entsprechend vorbereitet, denn Sursee ist eine gute Mannschaft und ihre Leistung war da“, lobte der Solothurner Trainer den Gast. „Für uns war es keine Überraschung, dass sie so gut mitspielten“, fügte der Pole an. Die Innerschweizer begannen offensiv und investierten viel in ihr Pressing. Sie waren sehr aufsässig und spielen nach den ersten Gegentoren weiter nach vorne.

Riecher für den richtigen Moment

Die Aufmerksamkeit der Aarestädter war defensiv gefordert. Mit der Zeit begann sich das Kombinationsspiel gegen diesen unbequemen Gegner auszuzahlen. Offensichtlich scheint das Skrzypczak-Team ein Abonnement für den richtigen Zeitpunkt für die richtungsweisenden Tore gelöst zu haben. Bei seinem Einstand im überzeugte der Ex-Breitenrainler Shpetim Arifi mit seiner Antrittsschnelligkeit, mit der er den Führungstreffer einleitete (26.). Veronica lenkte dessen Zuspiel nach rechts zu Chatton in die Mitte und dessen siebtes Saisontor war Tatsache.

Die Besucher erschwerten dem Leader die Spielgestaltung durch Kompensation ihrer technischen Nachteile mit grossem Kämpferwillen und nie nachlassender Einsatzbereitschaft in den Zweikämpfen. Bezeichnend in einer offenen Phase konnten die Solothurner auf 2:0 erhöhen (65). Chatton lief von halbrechts zum Strafraum und spielte dem links vorstossenden Stauffer in den Lauf. Dessen Flachschuss konnte Sursee-Hüter Peterhans nur noch nachschauen.

Dank Du Buissons Effort das 3:0

Dass die Platzherren im vierten Spiel keinen Gegentreffer zulassen mussten, war auf die fehlende Präzision in der Sursee-Offensive zurück zu führen. Besonders in der 88. Minute wurde die Solidität der Solothurner Abwehr einem Belastungstest unterzogen: Zuerst wehrte Jeffrey Grosjean auf Bieris Schuss ab, dann Hasanovic den Nachschuss von Feuchter auf der Linie. „Dies ist ein Vorgeschmack auf die kommenden Spiele, wobei uns das Zu Null positiv stimmt“, sagte Skrzypczak. Bevor jedoch die Mitfavoriten Baden, Delsberg, Luzern II, GC II und Münsingen ab dem 23. September – „diese Pause können wir gut gebrauchen zum Auftanken“, so der Pole – auf die Ambassadoren warten, erhöhte Bisevac in der Nachspielzeit (94.) mittels Foulpenalty auf 3:0. Captain Du Buisson holte diesen mit seinem Effort gegen Peterhans heraus.

Telegramm

Solothurn - Sursee 3:0 (1:0)

Stadion. – 250 Zu­schauer. – SR: Carrard. – Tore: 26. Chatton 1:0; 65. Stauffer 2:0, 94. Bisevac 3:0 (Foulpenalty).

Solothurn: Jeffrey Grosjean; Kohler, Hasanovic, Anderegg, Du Buisson; Koch, Arifi (89.Waylon Grosjean); Veronica (77. Schrittwieser), Stauffer, Hunziker; Chatton (71. Bisevac).

Sursee: Peterhans; Ehrler, Bieri, Huber, Wyder; Bolliger (71. Kozarac), Graf (76. Hasanramaj), Trost, Feuchter; Gashi (66. Lukic), Bratanovic.

Bemerkungen: So­lo­thurn ohne Bleuler (verletzt). Sursee ohne Otomo, Lo Priore, Christen, Pinto und Prenrecaj (alle verletzt). – Shpetim Arifi gibt nach seiner Blinddarmoperation sein Debüt. – 63. Pfostenschuss Chatton. 88. Hasanovic wehrt auf der Linie ab. – Ver­war­nun­g: 58. Ehrler (Foul). – Eckbälle: 6:7 (1:3).

Lesen sie hier das Spiel im Liveticker nach: