Fussball
Solothurn mit richtiger Taktik

Nach zwei Niederlagen in Folge kehrte der FC Solothurn in der 1. Liga überraschend, aber verdient bei der U21 des FC Basel auf die Erfolgsspur zurück. Der FCS gewann 3:1.

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FC Solothurn

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Solothurner Zeitung

«Wir haben uns vorgenommen, von den Teams, gegen die wir in der Vorrunde verloren haben, in der Rückrunde die Punkte zurückzuholen. Der erste Teil ist uns geglückt», freute sich Trainer Roland Hasler.

Der Grundstein für den 3:1-Sieg lag in Haslers taktischem Konzept: Mit dem 3-4-3-System, das bei gegnerischem Ballbesitz zu einem 5-4-1 wurde, schafften es die Gäste, die Aussenbahnen zuzustellen, und zwangen die Basler, durch die Mitte anzugreifen. Dort wurden sie vom Solothurner Mittelfeld unter Druck gesetzt. Und wenn die FCB-Spieler an dieser Hürde vorbeikamen, drängte sie die FCS-Abwehrreihe meist zu unpräzisen Distanzschüssen. «Die Basler hatten keine grosse Torchance», konstatierte
Roland Hasler und fühlte sich in der Wahl der Taktik bestätigt.

Während sich im Defensivverhalten die gesamte Mannschaft gute Noten verdiente, machte vorne ein Mann den Unterschied aus. Paulo Vogt nutzte die ersten beiden Chancen des Gastklubs und brachte ihn auf die Siegerstrasse. In der 7. Minute war er mit dem Absatz zur Stelle, 14 Zeigerumdrehungen später konnte der Brasilianer allein auf Kovacic losziehen und traf via Innenpfosten zum 0:2. «Vogt fühlt sich bei uns wohl und zeigt es auf dem Platz», erklärte der Trainer die gute Leistung seines Knipsers, der auch beim dritten Solothurner Tor die Füsse im Spiel hatte. Einen Corner leitete Vogt zu Flavio Kiener weiter, der die Entscheidung besorgte (64.). (ahe)

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