Volleyball
Solothurn macht mit Laufen kurzen Prozess

Volleyball Solothurn gewann gegen den Aufsteiger aus Laufen souverän in drei Sätzen und liegt nun auf dem fünften Rang.

Hans Peter Schläfli
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Kein Vorbeikommen: Die Solothurnerinnen (rot) waren überlegen. hps

Kein Vorbeikommen: Die Solothurnerinnen (rot) waren überlegen. hps

Nach einem 3:0-Sieg, einer unglücklichen 2:3-Niederlage und einem klaren 0:3 gegen den Favoriten Münchenbuchsee wussten die Solothurner Volleyballerinnen im vierten Meisterschaftsspiel in der Gruppe B der 1. Liga noch nicht so recht, wo sie stehen. Zudem war mit Aufsteiger Laufen ein unbekanntes Team in der Baseltorhalle zu Gast. Mit entsprechend grossem Respekt begannen die Solothurnerinnen, und der konzentrierte Start machte sich rasch bezahlt. Sofort gingen sie im ersten Satz mit 5:1 und 13:3 in Führung. Das gab Selbstvertrauen. Trotz eines kleinen Durchhängers, als Laufen auf 17:11 verkürzte, war der erste Teilerfolg mit 25:17 nie gefährdet.

Der zweite Satz begann noch besser. Die Solothurnerinnen konnten mit 8:1 davonziehen, und diesmal verwalteten sie den Vorsprung noch souveräner bis zum 25:15. Als es auch im dritten Satz nach wenigen Minuten bereits 5:0 stand, hatte niemand mehr Zweifel am Ausgang dieses Spiels. Auch den letzten Durchgang brachten sie souverän mit 25:16 ins Trockene. Beim 3:0-Sieg fielen vor allem zwei Spielerinnen positiv auf: Mit Daniela Carolino rechts und Jacqueline Kallen links verfügt Solothurn über zwei Angreiferinnen mit starken Smashs. Dementsprechend konnte Laufen in die Zange genommen werden. Und Laura Chittaro war defensiv eine Stütze im Rückraum.

In etwas mehr als einer Stunde hatte Solothurn die drei erhofften Punkte gewonnen. «Dass es so eine klare Sache werden sollte, hatte ich nicht erwartet», analysierte am Ende Trainer Marco Chittaro das Spiel. «Wir haben heute besser serviert. Laufen hatte dadurch Probleme bei der Annahme und konnte gar nie richtig aufbauen.»

Diskussionsloser Sieg

Es war also eine Kombination der Ursachen, die zu diesem diskussionslosen Sieg führten. «Wir haben druckvoll angegriffen und wenig Fehler gemacht. Immer wieder war noch eine Hand unter dem Ball. Ich bin sehr zufrieden mit meinem Team», sagte der Trainer.

Mit 7 Punkten aus 4 Spielen liegt das Team nun exakt auf dem 5. Rang, was dem ursprünglichen Saisonziel entspricht. Nur gegen den Leader Münchenbuchsee hat Solothurn bisher klar verloren. Nach den starken Leistungen will Marco Chittaro die Ambitionen trotzdem noch nicht nach oben schrauben. «Wir wollen versuchen, dass wir an der Spitze dranbleiben können. Aber das wird schwierig.»

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