Basketball
Solothurn legt im ersten Spiel den ersten Grundstein

Der Erstligist BC Solothurn gewinnt das erste Saisonspiel gegendie Starwings U23 mit 70:60. Den Grundstein zum erfolgreichen Start in ihre dritte Erstliga-Saison legten die Solothurner Basketballer im Startviertel.

pius rüegger
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Der Solothurner Afrim Esadi kontert gegen die Basler Starwings
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Basketballer von BC Solothurn schlagen Starwings
Der Solothurner Marcus Rothen setzt gegen Boris Smiljic zum Wurf an
Ivan Mirkovioc (am Ball) im Zweikampf mit dem Balser Alessandro Verga

Der Solothurner Afrim Esadi kontert gegen die Basler Starwings

«Ich bin froh, dass wir gewonnen haben, denn nach dem Ausscheiden im Schweizer Cup beim Zweitligisten Seuzach-Stammheim mit einer 50:63-Niederlage war heute eine klare Verbesserung ersichtlich», sagte Chefcoach Samir Moumene. Nach einer Anlaufphase und einem 4:4-Zwischenstand nahm das verletzte Spielertrainergespann Samir Moumene und Nicolas Kofmel in der sechsten Minute sein erstes Time-out. Mit zehn Punkten in Folge zogen die Einheimischen vorentscheidend weg und die ersten zehn Minuten schlossen sie mit einem klaren 23:7-Verdikt ab.

Starwings U23 steigerte sich in den mittleren Spielabschnitten. Der Vorsprung der Gastgeber schmolz auch, weil sie in der Stammfünf Rothen, Knecht, Meyer und Müller zwischenzeitlich auf der Bank beliessen. «Wir spürten den Unterschied, als wir die grossen Spieler Rothen und Knecht aus der Stammfünf nahmen, denn wir bekamen Mühe bei den Rebounds», sagte Nicolas Kofmel.

Nervös in der Schlussphase

Im dritten Abschnitt holten die Basler 24 Punkte heraus. Die Solothurner wechselten von der Mann- auf Zonendeckung. Über ihre Flügel nützten die Gäste den dadurch gewonnenen Freiraum. Im Schlussviertel kam Starwings bis auf vier Punkte heran. Nervosität und nachlassende Konzentration waren die Ursache für dieses 62:58-Zwischenergebnis. «Wir wurden nervös, weil wir zu stark auf das Resultat schauten», erklärte Kofmel.

Diese Zitterphase überstanden die Solothurner nicht zuletzt, weil ihre letzten zehn Punkte ausschliesslich aus Freiwürfen entstanden. Nach dem Ausscheiden nach fünf persönlichen Fehlern ihres besten Werfers Marcus Rothen mit 25 Punkten sprang in den Schlussminuten Philipp Meyer mit fünf Freiwurf-Punkten in die Bresche.

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