1. Liga

Solothurn dank drei Kontertoren zum 3:0-Pflichtsieg

Symbolbild.

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20 Minuten dauerte es, bis Solothurns Stauffer sein Team mit 1:0 in Führung bringen kann. Andonov tut es ihm in der 66. und der 87. Minute gleich und trifft. Ein unglamouröses Spiel hat im Berner Stadion Neufeld seinen verdienten Sieger gefunden.

Die Effizienz war schliesslich entscheidend, dass Solothurn den Pflichtsieg beim Tabellenletzten Bern umsetzen und die drei Punkte mit nach Hause nehmen konnte. Drei sauber herausgespielte Kontertore und geschickte Auswechslungen bildeten die Basis zum Erfolg.

Die Berner Mauer

Die Bundesstädter waren gewillt, mitzuspielen und verlegten sich nie zu rein defensiven Massnahmen. Dadurch erzielten sie klar mehr Spielanteile. Allerdings konnten sie diese Vorteile nie ausnützen. Dazu stand mit Ausnahme zu Beginn der zweiten Hälfte die Gästeabwehr zu stabil, wirkte kompakt. «Es war nicht vorgesehen, von Anfang an Vollgas zu pressen», sagte dazu Abwehrchef Silvan Büchli.

Es brauchte einen ersten Konter der Solothurner, um das Spiel in die richtige Richtung zu lenken (20.). Nachdem Jeffrey Grosjean einen Berner Angriff unschädlich machte, lancierte er über Fleury den Entlastungsangriff, der den Ball zu Stauffer passgenau verlängerte – mit der ersten Chance ging der Gast 0:1 in Front. «Wir haben diese Effizienz die ganze Woche trainiert und sie hat eingeschlagen», hielt Büchli fest.

Bern kombinierte weiterhin besser, ohne sich allerdings durchzusetzen. Solothurn tat sich schwer, sein Offensivspiel aufzuziehen. Im Mittelfeld fehlte ein Organisator, ein Koordinator, der die Aktionen lenken und Überraschungsmomente einleiten konnte. So blieb es optisch vielfach ein Geknorze.

Mit Konter 2 und 3 zum Sieg

Die in der Pause vorgenommenen Umstellungen bei den Ambassadoren fruchteten in der ersten Viertelstunde nach dem Seitenwechsel noch nichts. Vielmehr waren es Hubacher (46.), sowie Pfister (57.) und Cabral (58.) die beste Möglichkeiten vergeigten.

Bern spürte, dass Solothurn nicht unverwundbar war. «Sie hatten sehr gute Chancen, das Glück stand jedoch auf unserer Seite, wobei ich nie das Gefühl hatte, wir würden schwimmen», sah es Büchli.

Die Konter machten den Unterschied

Trotzdem gelang es den Einheimischen vor dem zweiten erfolgreichen Gästekonter Unruhe im Gästestrafraum zu stiften. Doch Nastoski gelang es, den Ball zu sichern und mit seinem idealen Zuspiel Andonov in Abschlussposition zu bringen – 0:2 (66.). Ohne spielerisch zu brillieren ging die Rechnung auf. Damit war der Sieg gesichert.

Obwohl die Berner nichts unversucht für eine Resultatverbesserung liessen, beendete der dritte erfolgreiche Konter ihre letzten Hoffnungen. Veronica spielte mit Übersicht Andonov an. Der Mazedonier wurde durch dieses 0:3 zum Doppeltorschützen (87.). «Wir konnten schnell umschalten, was uns perfekt gelang, wobei dies nicht Zufall war», erklärte der Solothurner Innenverteidiger zufrieden.

Lesen Sie hier die Partie in unserem Liveticker nach:

FC Bern - FC Solothurn 03.10.2015

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