36:34 Minuten benötigte die 29-Jährige für die 11 Kilometer. Gut zweieinhalb Minuten schneller war sie damit als ihre nächste Verfolgerin, die Spitzentriathletin Jolanda Annen, und gut 70 Sekunden schneller als sie selber gleichenorts vor einem Jahr. Ein Kilometerschnitt von 3:19 Minuten glückte ihr.

Bestätigt sieht Strähl mit diesem Ergebnis ihre Zuversicht im Hinblick auf die nächsten wichtigen Wochen. «Ich will die Limite für die Europameisterschaften im Juli über 10 000 Meter erfüllen und dazu laufe ich am 9. April an den offenen iberischen Meisterschaften in Portugal.»

Die 25 Bahnrunden muss sie zum Erreichen dieses Ziels in einer Zeit unter 33:20 Minuten zurücklegen. «Die Form stimmt, das intensive Tempotraining dieses Winters macht sich bezahlt», hält sie fest. Im Gegensatz zu anderen Jahren laufe sie mehr, dafür weniger lang – immer noch ausschliesslich auf dem Laufband.

Im Hinterkopf hat sich auch ein noch höheres Ziel gesteckt: die Limite über 10 000 Meter für die Olympischen Spiele. 32:15 Minuten sind hierfür gefragt. Dazu sagt sie: «Rio ist eher unrealistisch, aber ausschliessen will ich diesen Traum keinesfalls.» (gg)