2. Liga interregional

Sieg gegen Grenchen: Der FC Subingen setzt seinen Höhenflug fort

Routinier Daniel Wiedmann freut sich über den Subinger Erfolg. Simon Büttler entschied zuvor das Kantonalderby.

Routinier Daniel Wiedmann freut sich über den Subinger Erfolg. Simon Büttler entschied zuvor das Kantonalderby.

Der erfolgreiche Dorfverein FC Subingen schlägt den FC Grenchen mit 1:0 – vor 500 Zuschauern.

Der FC Subingen ist mit seinen 16 Juniorenteams seit vielen Jahren ein Vorzeigeverein im Wasseramt. Nach dem Solothurner Meistertitel im Sommer war man gespannt, wie es diesmal mit dem erfolgreichen Dorfverein in der 2. Liga interregional weitergeht. Und siehe da: Subingen setzt seinen Höhenflug unbeirrt fort. Nach fünf Runden gilt der Aufsteiger mit 11 Punkten als die positive Überraschung in dieser anspruchsvollen Liga. Das Saisonziel ist es, nicht abzusteigen – und nach dem gelungenen Start ist das realistisch.

Fast 500 Zuschauer wollten sich das Kantonalderby auf dem Sportplatz Affolter ansehen. Die Wasserämter galten gegen den FC Grenchen, den krisengeschüttelten Absteiger der Solothurner Fussballszene, als Favorit. Die Subinger waren gegen den einst grossen Traditionsklub mehr am Ball und technisch besser beschlagen. Nach einer eher enttäuschenden ersten Halbzeit wurden die Torchancen immer klarer, bis Captain Simon Büttler in der 50. Minute mit einem Kopfball im Anschluss an einen Eckball endlich das entscheidende Tor schiessen konnte.

Drei Treffer aberkannt

Der Subinger Sieg hätte am Ende viel höher ausfallen müssen. «Wir haben vier Tore geschossen und 1:0 gewonnen», zog Trainer Erich Hert nach dem Schlusspfiff ein wenig sarkastisch seine Bilanz. Tatsächlich wurde den Subingern dreimal ein Treffer wegen zweifelhaften Abseitsentscheidungen aberkannt. Aber am Ende zählt nur der Sieg, mit dem die Wasserämter nach fünf Spielen ganz vorne mitmischen.

«In meiner Mannschaft stimmt die Mischung, und der Zusammenhalt ist gut», erklärt Trainer Hert die sehr erfolgreiche Phase. Zudem sind ein paar ganz gute Transfers gelungen.

Erfreulich ist, dass eigene Junioren wie Pascal Winistörfer, Dominic Müller, Florian und Sebastian Gasche eingebaut werden konnten. Andere Fussballvereine opfern in solchen Situationen die Eigengewächse dem sportlichen Erfolg. Aufsteiger Subingen darf man also in der 2. Liga inter weiterhin einiges zutrauen. Anders sieht die Zwischenbilanz beim FC Grenchen aus. Der Absteiger aus der 1. Liga hat noch keinen einzigen Punkt im Trockenen.

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