«Wir haben uns intensiv auf dieses Ereignis vorbereitet und sind sogar ins Trainingslager nach Spanien gefahren, um den Teamzusammenhalt noch mehr zu stärken», sagt ein glücklicher und stolzer FCS-Trainer Francisco Fernandez nach der Pokalübergabe und fügt hinzu, «dass nun die Früchte für diese harte und akribische Arbeit geerntet werden konnten.»

Die Tatsache, dass die Solothurner als Gewinner des Qualifikationsturniers mit einer U13 antreten durften – alle anderen Equipen spielten mit dem U12-Nachwuchs –, mag für einige unfair erscheinen, schmälert ihren Erfolg jedoch in keinster
Weise.

Höheres Budget und besseres Training

«Fast alle der angetretenen Vereine haben ein um x-fach höheres Budget als der FCS und somit auch ganz andere Trainingsmöglichkeiten. Ich denke, dass das die von einigen angesprochene ‹Unfairness› wieder ausgleicht», so Fernandez. Diesen Aspekt unterstreicht auch der Technische Leiter des Vereins, Ronny Vetter: «Wir konnten heute wieder einmal demonstrieren, wie trotz begrenzten Möglichkeiten durch viel Engagement viel erreicht werden kann.»

Aber was macht diese Solothurner so stark? «Es ist ganz klar unser Teamgeist und der Glaube daran, dass etwas möglich ist», sagt FCS-Spieler Cyrill Sonderegger. Auch Turnierleiter Dominik Kiesewetter sieht im FCS den absolut verdienten Sieger: «Sein Auftreten war ein Musterbeispiel für die hervorragende Jugendarbeit, welche geleistet wird.»

Während die Solothurner für Furore sorgten, konnte einer der Topfavoriten des Turniers gar nicht glänzen: Das Team vom Londoner Verein Tottenham Hotspur hat jedes einzelne Spiel verloren. Doch dafür hat Kiesewetter eine Erklärung: «In England wird schlichtweg kein Hallenfussball gespielt.»