Die 20 nominierten Spieler der Schweizer Jugendnationalmannschaft (Junioren mit Jahrgang 1997 und höher) haben sich mit ihrem Trainerstab Michel Dufaux und Philipp Reinmann (Assistent) minuziös auf dieses wichtige Turnier vorbereitet. Bei Testspielen gegen das NLB-Team von Volley Schönenwerd, das von einigen Spielern aus der NLA verstärkt wurde, und gegen das NLA-Team von Jona konnte die Jugendnati ihr Können unter Beweis stellen.

Koproduktion von Vereinen und Talent School

Acht der 20 aufgebotenen Spieler stammen aus der von Bujar Dervisaj geleiteten Talent School von SwissVolley Region Aargau. Mit ihrem strukturierten Training und ihrem umfassenden Betreuungskonzept stellt die Volleyballschule für viele junge Volleyballerinnen und Volleyballer einen Meilenstein in ihrer sportlichen Entwicklung dar. Einen unverzichtbaren Beitrag zur Ausbildung der Jungtalente liefern aber ebenso die Vereine der Region, in welchen die Athletinnen und Athleten ihre ersten Schritte machten und in denen sie auch heute noch mit viel Engagement und Know-how gefördert werden und zu wertvoller Wettkampferfahrung kommen.

Dominic Häfliger und Luca Häfliger wurden beide von Volley Schönenwerd ausgebildet und spielen auch aktuell dort in der NLB. Marko Kesten, ausgebildet vom SV Volley Wyna, und Irian Mika, ausgebildet vom VC Los Unidos, spielen heute in der NLB bei Schönenwerd ebenso wie Nico Ramer und Yves Roth, welche ihre Grundausbildung beim BTV Aarau erhielten. Auch Severin Hekele und Reto Pfund sind in der Talent School von Swiss Volley. Sie erhielten bei Volley Smash 05 Laufenburg-Kaisten ihr Rüstzeug und stehen zurzeit dort in der NLB im Einsatz.

Volley Schönenwerd profitiert

Momentan stellt Volley Schönenwerd mit sechs Spielern die meisten Akteure im Kader der Jugendnationalmannschaft. «Der Grund dafür liegt in der Nähe zur Talent School in Aarau», so Marco Fölmli, Nachwuchsverantwortlicher Männer bei Swiss Volley und zugleich NLB-Trainer von Volley Schönenwerd.

Dem Turnier von nächstem Wochenende blickt Marco Fölmli positiv entgegen. «Wenn die Spieler der Schweizer Jugendnationalmannschaft einen guten Job machen, überstehen sie die erste Runde.» Das U20-Nationalteam, bestehend aus den 17- bis 19-jährigen Nachwuchstalenten, trifft in der EM-Qualifikation auf Georgien und Norwegen. Für den Einzug in die zweite Qualifikationsrunde muss die Schweiz Gruppensieger werden. (mgt/otr)