Den Organisatoren um OK-Präsident Andreas Moser ist es gelungen, mit der Verpflichtung von 37 Fahrern im Hauptrennen der Männer ab 15 Uhr für eine sehr spannende Ausgangslage zu sorgen.

So duellieren sich fünf Fahrer aus den Top 50 der Weltrangliste um den Sieg am 3. Flückiger Cross, wobei der Deutsche Sascha Weber (Weltnummer 20), nach zuletzt aufsteigender Form, die Favoritenrolle innehat. Achtgeben muss der 26-Jährige aus St. Wendel in erster Linie auf den Italiener Bryan Falaschi (Nr. 45), welcher beim Saisonstart in Baden mit Rang 3 überzeugte und auch zuletzt konstant stark fuhr. Ebenfalls zum Kreis der Favoriten zählen Marcel Wildhaber (24) und Arnaud Grand (33), oder aber Simon Zahner.

Moser hat den Zürcher Unterländer als „Gemeinfavorit“ auf der Rechnung – schliesslich hat er mit dem Rennen in Madiswil noch eine ebensolche offen. Im letzten Jahr lag er nämlich auf Siegeskurs, ehe er sich kurz vor dem Ziel mit Marcel Wildhaber verhedderte und den Tagessieg schliesslich Lukas Flückiger überlassen musste.

Ziel der Top 5

Eine Spitzenklassierung ist dem älteren der beiden Flückiger-Brothers und Namensgeber des Madiswiler Quers auch in diesem Jahr zuzutrauen, obwohl er erst vor gut einer Woche wieder mit dem Training begann. „Um den Sieg werde ich sicher nicht mitfahren können“, so der BMC-Profi, „mit einem Platz in den Top 5 wäre ich schon zufrieden.“

Der erste Renneinsatz am Velodux vom letzten Samstag in Estavayer verlief nicht ganz nach Wunsch: Zusammen mit Bruder Mathias, welcher mit einem technischen Defekt zu kämpfen hatte, resultierte nur Rang 10.

Die Top Ten sollten für Mathias Flückiger auch beim Heimrennen drin liegen, nachdem er die Bike-Saison Ende September mit einem absoluten Highlight abgeschlossen hatte: Zusammen mit Lukas Buchli holte er den Gesamtsieg bei der ersten Austragung des Mehretappenrennens Swiss Epic in den Walliser Alpen. Mit Aussenseiterchancen steigen am Sonntag Lukas Winterberg (Weltnummer 52) und Lars Forster ins Rennen; Letzterer gewann, zusammen mit Michael Wildhaber, vor Wochenfrist übrigens in Estavayer.

Geteilte Favoritenrolle

Während beim Rennen der Frauen die Italienerin Alice Arzuffi, die Nr. 22 der Welt, als klare Favoritin an den Start geht, darf in der Kategorie B (Amateure, Masters und U19) ein harter Kampf um den Tagessieg erwartet werden.

Die Favoritenrolle teilen sich der noch nicht 17-jährige Italiener Stefano Sala und der Schweizer Timon Rüegg, welcher sich bei seinen bisherigen Einsätzen als praktisch unschlagbar erwies. Sala ist zwar die Nr. 8  der Junioren-Weltrangliste, doch auch er musste in diesem Jahr bereits zweimal die Überlegenheit von Rüegg anerkennen: Sowohl in Beromünster als auch Dielsdorf musste er sich dem ein Jahr älteren Schweizer geschlagen geben. Mit der Referenz diverser Spitzenplätze an nationalen Rennen streiten sich hinter dem favorisierten Duo der erst 16-jährige Kevin Kuhn, Beat Morf (37) und Joël Grab (17) um die weiteren Plätze.  

Los geht der Renntag in Madiswil bereits um 9.30 Uhr mit dem Schüler-Parcours, gefolgt vom Frauenrennen um 10 Uhr. Nach den Schülerrennen um 11 Uhr und dem Kids-Parcours eine halbe Stunde später wird der Nachmittag mit dem Rennen der Kategorie B lanciert, ehe mit dem Hauptrennen um 15 Uhr der Höhepunkt folgt. Die Preisverteilung der zehn schnellsten Elitefahrer ist auf 17.15 Uhr angesetzt, die Ehrung der erfolgreichen einheimischen Korbballer(innen) eine Viertelstunde später.

Zeitplan Sonntag, 16.11.14:

8.30 Uhr: Eröffnung Festwirtschaft

9.30 Uhr: Schüler-Parcours U13/U15

10.00 Uhr: Start Elite Frauen national

10.04 Uhr: Start Anfänger(innen) U17

11.00 Uhr: Start Schülerrennen U13/U15

11.30 Uhr: Kids Cross

13.00 Uhr: Start Amateure, U19 und Masters

14.00 Uhr: Start Jedermann/frau-Cross

15.00 Uhr: Start Elite Herren (C2)

17.15 Uhr: Preisverteilung Top 10 Kategorie Elite

17.30 Uhr: Ehrung Korbball-NLA-Schweizer-Meister Herren TV Madiswil und U14-Vize- Schweizer-Meisterinnen Madiswil-Aarwangen (inkl. Apéro für alle Anwesenden)