Fussball 1. Liga

Schweizer Cup ohne FC Solothurn - Gegen den FC Echallens Région verlieren sie die Qualifikation

Der FC Solothurn (in gelb) kann sich nicht für den Schweizer Cup qualifizieren.

Nach zuletzt zwei Niederlagen in der 1. Liga verliert Solothurn auch in der Cup-Qualifikation. Der FC Echallens Région war einfach besser. Damit bleibt der Traum von der Cup-Teilnahme vorerst ein Traum.

Die Mannschaft von Trainer Dariusz Skrzypczak muss die Cup-Träume begraben. Gegen den FC Echallens Région resultierte die dritte Niederlage in Serie. «Der Gegner war besser», anerkannte Skrzypczak. Den Solothurnern fehlte die Klasse, um den Gast ernsthaft in Verlegenheit zu bringen.

Die erneut zahlreichen Umstellungen durch Sperren und Verletzungen waren einem durchschlagskräftigen Kollektiv nicht zuträglich. Die Einsatzbereitschaft war wohl vorhanden, aber gesamthaft fanden sich die einzelnen Mannschaftsteile nicht zu einem wirkungsvollen Ganzen.

«Ehrlich, wir können besser sein, aber im Moment geht nicht mehr; wir geben jedoch nicht auf, das heisst für uns schaffen, schaffen», so der Pole zur gegenwärtigen Baisse. Seine positive Parole lautet denn auch: «Jetzt zählt nur noch die Meisterschaft – und wir packen es.»

Die Waadtländer erzeugten vom Anpfiff an starken Druck. Mit ihrer Beweglichkeit sorgten sie für Unruhe in der FCS-Abwehr. Zudem bauten sie auf ihre Erfahrung und Eingespieltheit. «In der ersten Halbzeit haben wir gut verteidigt, hatten ein, zwei gute Aktionen vorne, aber es fehlte am letzten Pass», stellte Skrzypczak fest.

Entschlossenheit fehlt

Vehementer eröffnete sein Team Halbzeit zwei. Bei ihrer besten Offensivaktion des ganzen Spiels in der 54. Minute kam die Flanke von Stauffer von rechts für Chatton einen Schritt zu weit vorne an. Vermehrt prägten offene Szenen das Spiel. Davon profitierte Echallens mit dem Führungstreffer. Lora Shehu setzte sich links gegen Sebastian Gerspacher durch und konnte auch Waylon Grosjean aus dem Spiel nehmen.

Goalgetter El Allaoui lauerte am rechten Pfosten und konnte ungehindert einschiessen. «Schon nach 20 Minuten hatte ich den Eindruck, die Mannschaft, die in Führung geht, gewinnt», bedauert Skrzypczak diesen Rückstand. Grosse Gegenwehr konnten die Ambassadoren nicht leisten. In der 86. Minute konnten die Romands durch Adam das zweite Tor platzieren.

«Es war eine Überzahlsituation. Drei von uns gegen einen Gegner. Wir gingen an der Sechzehnerlinie zu wenig entschlossen in den Zweikampf, deshalb erhalten wir auch zu viele Gegentreffer», so Skrzypczak. Adam war mit seinem Flachschuss Richtung linken Torpfosten erfolgreich und sicherte seinem Team damit endgültig den Einzug in die erste Hauptrunde des Schweizer Cups 2019/20.

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