Challenge League
Schwache Bieler verlieren gegen Nyon 0:2

Der Challenge-Ligist startete gegen Nyon so, wie er vor Wochenfrist bei Carouge gespielt hatte: hinten hasardierend, im Mittelfeld ohne Inspiration und vorne inexistent.

Peter Renatus
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Auch Labinot Sheholli konnte im Mittelfeld wenig ausrichten (Archivbild)

Auch Labinot Sheholli konnte im Mittelfeld wenig ausrichten (Archivbild)

Keystone

Der 2:0-Pausenvorsprung der Gäste ging deshalb völlig in Ordnung, denn nebst den beiden Treffern (das 0:1 durch einen herrlichen 22-Meter-Weitschuss Ndzomos und das 0:2, als Biels Abwehr die Abseitsfalle missriet) verzeichneten Luongo (13.) und Chentouf (26.) weitere gute Möglichkeiten, während Biel nur gerade durch eine Vollristabnahme Morellos (Marques rettete boxend) gefährlich wurde.

Immer wieder missrieten Biel die Zuspiele an die zu isolierte Sturmspitze, sodass die Waadtländer Abwehr nie vor ernsthaften Problemen stand. Auch nach der Pause waren die Platzherren bei grosser Hitze zu keiner Reaktion fähig. Ratlos schob man sich vor der nun verstärkten Gästeabwehr den Ball hin und her und zurück, und übernahm dennoch mal einer Verantwortung und spielte den Ball nach vorn, so landete dieser mit notorischer Regelmässigkeit beim Gegner.

So bekundete das solide Stade Nyonnais keine Mühe, seinen Vorsprung über die Distanz zu verwalten. Beim FC Biel müsste nun schleunigst ein Ruck durchs Team gehen, denn mit einer derart desolaten Moral, so wenig innerem Feuer und so zerfahrener Spielweise werden die Trauben gegen die nächsten Gegner Bellinzona und Chiasso ebenfalls hoch hängen.

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