Volleyball
Schönenwerd wurde in Griechenland aus dem Turnier gebuht

Schönenwerd vergibt im Golden Set zwei Matchbälle und scheidet somit aus. Der Aufschlag der Griechen aus Alexandroupolis war für die Männer aus Schönenwerd zu stark.

Monika Allemann und Yann Schlegel
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Immer wieder er: Jordan Richards war in Alexandroupolis der bestechendste Schönenwerder.

Immer wieder er: Jordan Richards war in Alexandroupolis der bestechendste Schönenwerder.

Fabio Baranzini

Die Schönenwerder sahen sich im griechischen Alexandroupolis nicht gerade mit einem warmherzigen Publikum konfrontiert. Bereits vor dem Spiel wurden die TVS-Akteure vom einheimischen Publikum ausgepfiffen und mit Buhrufen bedeckt. Dennoch liessen sich die Schönenwerder nicht beirren und gestalteten die Partie zu Beginn ausgeglichen. Der erste Satz ging danach aber verloren.

Im zweiten Satz gelang es Schönenwerd dann erstmals in Führung zu gehen (6:4), ehe sich ein echter «Kopf an Kopf-Satz» entwickelte. Schönenwerds Jordan Richards hielt seine Farben im Spiel, indem er mit harten Angriffen punkten konnte. Dennoch präsentierten sich die Griechen insgesamt wesentlich stärker als noch im Hinspiel, das Schönenwerd auf heimischem Boden für sich hatte entscheiden können. So kamen die Gäste bei 24:23 zu ihrem ersten Satzball in diesem Duell auf Augenhöhe, den Alexandroupolis abzuwehren vermochte, um daraufhin den Satz mit zwei Assen in Folge durch Andric für sich zu entscheiden – 0:2 für die Griechen.

Zu starker Service der Griechen

Auch im dritten Satz überzeugte Alexandroupolis mit Servicespielen, die Schönenwerd überforderten. Ihnen gelang es in dieser wichtigen Phase nicht, sich vom Druck des Gegners zu lösen, was sich schlagartig im Resultat niederschlug (9:17). Obwohl die Schönenwerder kurzzeitig noch bis auf 19:23 herankamen, war für Dervisajs Mannschaft nach dem zwischenzeitlich beträchtlichen Rückstand nichts mehr zu holen.

Es musste also ein Golden Set darüber entscheiden, wer in die dritte Runde vorstossen würde. Nach einem 0:2-Rückstand kamen die Gäste zu einem 9:7 Vorsprung, derweil zwischenzeitlich während mehrerer Minuten das Licht in der Halle ausstieg. Die beständigen Griechen kämpften sich nochmals heran und glichen nochmals aus, ehe beim Stand von 13:13 Dervisaj für Giger zum Aufschlag antrat und zwei Matchbälle herausholte, welche Schönenwerd nicht verwerten konnte. Alexandroupolis zeigte sich im Schlussfegefeuer kaltblütiger und realisierte den Sieg bereits beim ersten Matchball. Schönenwerd ist aus dem Europacup ausgeschieden.

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