Volleyball NLA
Schönenwerd steht in der Finalrunde

Beim 3:0 von Schönenwerd gegen Jona gab es nichts zu rütteln. Die Solothurner überzeugten mit einem guten Block und brachten mit ihrem Angriffsspiel den Aufsteiger ein ums andere Mal in Schwierigkeiten.

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Konnte dem Spiel entspannt zuschauen: Schönenwerd-Trainer Bujar Dervisaj (rechts)

Konnte dem Spiel entspannt zuschauen: Schönenwerd-Trainer Bujar Dervisaj (rechts)

FOTO GACCIOLI KREUZLINGEN

Mit den Volleyballern aus Jona war gestern das Überraschungsteam der laufenden NLA-Saison beim TV Schönenwerd zu Gast. Als Tabellensechster ist der Aufsteiger völlig unerwartet auf Playoff-Kurs. Würde Jona für den TV Schönenwerd, der mit den Pflichtsiegen gegen die beiden schlechtesten Teams der Liga, Einsiedeln und Züri Unterland, einen eher gemütlichen Start hatte, zur ersten grösseren Herausforderung im Jahr 2015 werden?

Diese Frage konnte schon sehr bald mit nein beantwortet werden. Beim 3:0 von Schönenwerd gegen Jona gab es nichts zu rütteln. Schönenwerd liess Jona in den ersten beiden Sätzen nicht den Hauch einer Chance. Die St. Galler waren zu bemitleiden, phasenweise flogen ihnen die Angriffsbälle der topmotivierten Gastgeber regelrecht um die Ohren.

Gleich mit 25:13 entschieden die Schönenwerder den Startsatz für sich und sorgten damit für lange Gesichter beim Aufsteiger. Die Solothurner überzeugten mit einem guten Block und brachten mit ihrem Angriffsspiel den Aufsteiger ein ums andere Mal in Schwierigkeiten.

Nun im Cup gegen Chênois

Mit dem gleichen Kräfteverhältnis gings im zweiten Satz weiter. 8:2 lautete der Zwischenstand beim ersten technischen Timeout, 16:7 beim zweiten. Den Satzball verwertete Frame mit einem starken Block gegen Jonas Topskorer Roos zum 25:14.

Im Hinblick auf das Cupspiel vom Sonntag gegen Chênois schien Trainer Dervisaj den Sack so schnell wie möglich zumachen zu wollen. So schickte er für den dritten Satz seine besten Sechs aufs Parkett. Diese wurden nun auch gefordert, denn Jona leistete endlich tatsächlich noch so etwas wie Gegenwehr.

Jona erreichte im dritten Satz immerhin die 20-Punkte-Marke und konnte noch zwei Matchbälle abwehren, doch nach weniger als einer Stunde Spielzeit machte Hänggi mit einem Angriff durch die Mitte dem einseitigen Spiel ein Ende.

Sprung in Finalrunde

Damit hat sich Schönenwerd als viertes Team nach Lugano, Lausanne und Näfels vorzeitig für die Finalrunde qualifiziert. Das Spitzenduo Lugano und Lausanne erledigte seine Pflicht und gewannen seine Heimspiele. Chênois hat sich mit einem 3:0-Erfolg bei Amriswil im Kampf um einen Platz in der Finalrunde zurückgemeldet.

Nach Lugano und Lausanne folgen in der Tabelle mit Näfels, Schönenwerd und Amriswil drei Teams, die bereits zehn und mehr Punkte Vorsprung auf den Tabellensechsten Jona haben. Während Näfels und Schönenwerd ihre Pflicht erfüllten, strauchelten die Amriswiler zuhause vor 510 Zuschauern gegen Chênois. (ot/si)