Volleyball
Schönenwerd siegt Rückspiel ohne Probleme

Im Hinspiel tat sich der Favorit aus Schönenwerd noch schwer gegen den Underdog aus Einsiedeln. Im gestrigen Rückspiel hatte das Dervisaj-Team auswärts keine Probleme und gewann die Partie klar und deutlich mit 3:0.

Cheryl Walter
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Der TV Schönenwerd ist wieder aufgetaut.

Der TV Schönenwerd ist wieder aufgetaut.

Otto Lüscher

Anders als im Hinspiel setzte der TVS-Coach gestern von Beginn weg auf seine bewährte Stammsechs, die sich im Hinblick auf die wichtige Viertelfinalpartie im Cup von heute in einer Woche optimal einspielen konnte. «Schöni» kam nach dem ersten technischen Timeout langsam aber sicher in Schwung und führte zum zweiten Satzunterbruch dank zwei Punkten von Gerber bereits mit 16:9. Gerber wusste sich auch in der «Moneytime» des ersten Durchgangs gekonnt in Szene zu setzen, sodass dieser klar und deutlich mit 25:14 an die Gäste ging.

Auch im zweiten Abschnitt bekundeten die Platzherren viel Mühe mit den Services der Solothurner, die sich schon früh mit ein paar Punkten Vorsprung absetzen konnten. Beim Spielstand von 20:13 aus Sicht des TVS sah sich Einsiedelns Coach Husi zu einem Timeout gezwungen, welches jedoch seine gewünschte Wirkung verfehlte. In der Folge ging auch der zweite Umgang deutlich an die Gäste.

Eine klare Steigerung festzustellen

Der TV Schönenwerd zeigte auch im dritten Umgang eine konzentrierte und klar stärkere Leistung als noch am Mittwoch zu Hause gegen Züri Unterland. So gestaltete sich auch der letzte Abschnitt wie die beiden ersten und ging mit 25:17 erneut deutlich an die Gäste aus dem Niederamt. «Die wenigen direkten Fehler unsererseits waren diesmal entscheidend», bilanziert Annahmespieler Florian Lier nach der Partie.

Anders auch als noch im Hinspiel war auch Einsiedlers Topscorer Milovancevic, der dem TVS das Leben damals besonders schwer gemacht hatte, nicht in Topform. So waren die Positionen gestern Abend zu jeder Zeit klar verteilt: auf der einen Seite der Playoff-Anwärter und amtierende Vizemeister Schönenwerd und auf der anderen Seite die Einsiedler, die letzte Saison als Tabellenneunter nur knapp nicht abgestiegen sind, und die wohl auch in der laufenden Spielzeit gegen den Abstieg kämpfen müssen.