Volleyball
Schönenwerd-Express nicht zu stoppen

Auch im zweiten Spiel gegen Näfels innert vier Tagen, deklassiert der TV Schönenwerd die Glarner und gewinnt mit 3:0. Damit zementiert der TVS den zweiten Tabellenrang und die untermauert die Ambitionen auf den Finaleinzug.

Cheryl Walter
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Wie schon im Heimspiel (unser Bild) stand der Schönenwerder Block gegen Näfels oft wie eine Wand.HR. Aeschbacher

Wie schon im Heimspiel (unser Bild) stand der Schönenwerder Block gegen Näfels oft wie eine Wand.HR. Aeschbacher

HR.Aeschbacher

Es waren die über 30 mitgereisten Gästefans aus Schönenwerd, die ihr Team während der ganzen Partie frenetisch feierten und sich nach dem Schlusspfiff zusammen mit den Spielern über diesen glanzvollen Auswärtssieg gegen Biogas Volley Näfels freuten.

Der TV Schönenwerd agierte von Beginn weg konzentriert und erspielte sich im ersten Durchgang einen Mehrpunktevorsprung, den er bis zum Satzende nicht mehr aus den Händen gab. Nachdem sich Leandro Gerber aus dem Rückraum gegen den Glarner Dreierblock zur 22:18- Führung durchsetzen konnte, gelang dem Team von Coach Polak kein einziger Punkt mehr. Und so ging der erste Umgang auch dank insgesamt fünf direkten Blockpunkten der Gäste und fünf Servicefehlern der Gastgeber, mit 25:18 an die Schönenwerder.

Der zweite Abschnitt war lange ausgeglichen, bis ein Smash von Näfels’ Bittner im Aus landete und der TVS zum ersten Satzball kam. Diesen verwertete der brillant spielende TVS-Captain und Topscorer Jan Schnider zum 25:23-Satzsieg und zur 2:0 Führung.

Auch den dritten Umgang startete das Dervisaj-Team in unveränderter und zuletzt sehr erfolgreicher Formation. Doch zu viele Eigenfehler prägten die Anfangsphase des dritten Durchgangs, so dass sich «Schöni» beim Stand von 5:13 gezwungen sah, ein Timeout zu nehmen. Dieses schien seine Wirkung zu haben, denn auf einen Servicefehler von Näfels folgte sogleich ein Ass des Schönenwerder Mittelblockers. Beim Stand von 8:15 kam Léon Dervisaj für Reto Giger beim TVS auf die Zuspielerposition. Der junge Passeur Dervisaj belohnte seinen Einsatz mit einem souveränen und abgebrühten Auftritt. Beim Stand von 16:20 aus Sicht der Gäste, nahm Coach Dervisaj nochmals eine Auszeit, die zum zweiten Mal Wirkung zeigte und den TVS nach einem zwischenzeitlichen 8-Punkte-Rückstand, auf 20:20 ausgleichen liess. Schliesslich war es der Kroate in den Diensten des TVS, Fran Peterlin, welcher nach 76 Minuten den Matchball zum 25:22 und damit zum makellosen 3:0-Sieg verwertete. Damit hat der TVS klar hinter Lugano, aber mit vier Punkten Vorsprung auf Lausanne, den zweiten Tabellenplatz gesichert und befindet sich auf Finalkurs.