Der letztjährige Dritte der NLA, Volley Schönenwerd, und Liga-Neuling Uni Bern lieferten sich am zweiten Spieltag ein Duell auf Augenhöhe. Die ersten beiden Sätze gingen an die favorisierten Gäste aus dem Niederamt - 25:22 und 25:21. 

Doch die Schönenwerder, welche zum Saisonauftakt gegen Lausanne chancenlos geblieben waren, konnten den dritten Punkt nicht ins Trockene bringen. Uni Bern gewann die Sätze drei und vier jeweils mit 25:23. Im Tiebreak behielten die Schönenwerder dann doch noch das bessere Ende für sich (15:10).

Überraschend einseitig verlief die Begegnung mit Luzern knapp 24 später. In der letzten Saison hatten die Schönenwerder stets grosse Mühe gegen den Underdog. Doch die klare 0:3-Pleite gegen Meister Amriswil vom Vortag nagte noch an den Innerschweizern.

Schönenwerd gewann die ersten beiden Sätze locker mit 25:11 und 25:15. Und im Gegensatz zum Bern-Match schauten gegen Luzern drei Punkte heraus. Die Gäste spielten im dritten Durchgang zwar endlich mit. Am Ende hatten die Schönenwerder aber im Hitchcock-Finale die besseren Nerven und holten sich den dritten Satz mit 29:27.

In der Tabelle machten die Schönenwerder einen Sprung auf den dritten Platz. An der Spitze liegt das Duo Näfels und Lausanne mit je acht Punkten. Lausanne schlug etwas überraschend Meister Amriswil, welcher hinter Schönenwerd auf dem vierten Platz klassiert ist. Am kommenden Sonntag steht für Volley Schönenwerd das Auswärtsspiel bei Chênois Genf auf dem Programm.