Obwohl der dritte Durchgang vom Resultat her der knappste war, konnten die Schönenwerder im Startsatz noch am besten mithalten. Bis kurz nach dem ersten technischen Timeout führten die Gäste sogar mit 18:16. Dann zog LUC mit acht Punkten in Serie vorbei und davon. Altanov packte ein paar hervorragende Services aus, der TVS schwächelte aber auch im Angriff und setzte viele Bälle neben das Feld.

In der Startphase des zweiten Satzes blieben die Schönenwerder dann immer wieder am Block der Waadtländer hängen. LUC lag zur ersten Auszeit mit 8:4 vorne, wenig später – nach zwei weiteren Blocks gegen Gerber – mit 13:7. TVS-Trainer Dervisaj reagierte mit drei Wechseln: Hofstede für Frame, Eichenberger für Richards und Leon Dervisaj für Giger am Pass. Besser wurde das Spiel der Gäste dadurch aber nicht. Gleich mit 15:25 mussten sie den zweiten Satz abgeben.

Angeführt von Topscorer Jirayu Raksakaew zeigte Lausanne auch im dritten Satz eine starke Leistung und führte von Beginn an. Über 8:7- und 16:11-Zwischenstände arbeitete sich LUC unaufhaltsam in Richtung Money Time vor. In dieser flackerte dann sogar noch einmal kurz Hoffnung auf bei den Schönenwerdern, als sie dank zweier Blocks in Folge und einem Kracher von Schnider über die Aussenbahn auf 21:22 verkürzen konnten.

Dann gelang Djokic für den NLA-Leader das wichtige Sideout und wenig später hatte Lausanne auch den dritten Satz in der Tasche. Für den TV Schönenwerd war es nach Amriswil (2:3), Näfels (0:3) und Lugano (2:3) die vierte Saisonniederlage. In der Tabelle liegen die Niederämter zur Halbzeit der Qualifikation auf dem fünften Platz.

Bereits am Sonntag sind die Schönenwerder wieder gefordert. Im Achtelfinal des Schweizer Cups treffen sie auswärts auf Laufenburg-Kaisten (16.00, Sporthalle Blauen). Die Aargauer kamen am Samstag im Gegensatz zum TVS zu einem Erfolgserlebnis: Sie schlugen in der Ostgruppe der NLB Voléro Zürich und festigten den dritten Tabellenrang.