Regionalsport-Oscars
Schnitt des Jahres: Renato Steffen

Alles hat ein Ende, auch das Sportjahr 2014. Somit ist es höchste Zeit, die Heldinnen und Helden des Regionalsports zu küren - sechs an der Zahl. Dies ist der vierte Teil.

Michael Schenk
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Renato Steffen bei seinem Traumtor im Oktober gegen den FC Aarau.

Renato Steffen bei seinem Traumtor im Oktober gegen den FC Aarau.

Keystone

Der 22-jährige YB-Mittelfeldspieler Renato Steffen schneidet derzeit jede Kurve, um abzukürzen, was er vor 2012 punkto Karrieresprüngen verpasst hat. Der Maler aus dem Erlinsbach, der 2011 noch bei Schöftland in der 2. Liga inter kickte, hat sich zum YB- sprich Super-League-Stammspieler gemausert. Mit den Bernern steht er in den Sechzehntelfinals der Europa League. Am 9. Februar gehts im Stade de Suisse gegen Everton.

Wer weiss, vielleicht gelingt Steffen da wieder so ein schneidiges Tor wie am 5. Oktober gegen Aarau. Die luftige Direktabnahme per Bicicletta bleibt unvergessen und ist als Tor des Jahres gesetzt. Freilich bleibt auf der anderen Seite auch die 0:1-Jahrhundert-Blamage im Cup gegen Buochs (2. Liga inter) denkwürdig – ein kollektiver Filmriss, den Steffen und YB da produzierten. Aus dem Amateurfussball rausgeschnitten und ihn im Profizirkus eingepflanzt hat Steffen der FC Solothurn und dessen damaliger Trainer, Roland Hasler.