Hornussen
Recherswil-Kriegstetten und Gerlafingen mit Siegen

In der Nationalliga A gewinnt Recherswil-Kriegstetten gegen Schüpbach und Gerlafingen gegen Lyss. Zuchwil verliert in Bern.

Bernhard Salzmann
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Drei Solothurner Klubs spielen diese Saison in der NLA der Hornusser mit.

Drei Solothurner Klubs spielen diese Saison in der NLA der Hornusser mit.

ZVG

Zuchwil war am Wochenende auf der Berner Allmend bei Bern-Beundenfeld zu Gast. Nach den guten Schlagleistungen in den letzten Spielen malten sich die Solothurner einiges aus. Doch wie so oft in dieser Saison mussten sich die Gäste aus Zuchwil schon früh eine Nummer schreiben lassen. Nach diesem weiteren frühen Nummero fand Zuchwil nicht mehr ins Spiel. Viele Fehlstreiche führten am Ende zu einem Rückstand von 22 Punkten und somit 0 Rangpunkten für die Gäste. Die Stadtberner hingegen durften sich das Punktemaximum notieren, da sie ihr Ries sauber halten konnten. Damit behielten sie den Anschluss an die Spitze.

Schlussresultat: Bern-Beundenfeld 0 Nr. 1327 – Zuchwil 1 Nr. 1305

Die besten Einzelschläger: Keller Thomas (Zuchwil), Lehmann Benjamin (Zuchwil) je 85 Punkte, Sollberger Thomas (Bern-Beundenfeld), Blaser Konrad (Bern-Beundenfeld) je 84 Punkte.

Recherswil-Kriegstetten spielte zuhause gegen Schüpbach. Die Gäste waren bei sommerlichem Temperaturen und blauem Himmel klar in der Aussenseiterrolle. Recherswil-Kriegstetten zeigte abgesehen von einigen mässig getroffenen Streichen der Topschläger eine kompakte Leistung am Bock. Dies ergab zum Ende einen Vorsprung von 152 Punkten zu Gunsten der Gastgeber. Da beide Teams keine Mühe bei der Riesarbeit hatten, durften die Wasserämter den Platz zu Recht als Sieger verlassen.

Schlussresultat: Recherswil-Kriegstetten 0 Nr. 1292 – Schüpbach 0 Nr. 1140

Die besten Einzelschläger: Schenk Christoph (Recherswil-Kriegstetten), Mosimann Bruno (Schüpbach), Jenni Janick (Schüpbach) je 79 Punkte.

In ihrem achten Saisonspiel empfingen die Gerlafinger die bisher überraschend stark spielenden Lysser. Bei leichtem Gegenwind starteten die Gastgeber gut, mussten aber doch den einen oder anderen Fehlstreich in Kauf nehmen. Einer dieser Fehlstreiche, eine langsame 8, landete im Ries, ohne dass die Seeländer ihn abtun konnten. Die Lysser liessen sich trotz dieser Nummero nicht aus dem Konzept bringen. Sie schlugen, bei leicht besser werdenden Bedingungen, eine Führung von 52 Punkten heraus. Gerlafingen konnte die besseren Bedingungen ebenfalls nutzen und schlug im zweiten Umgang 25 Punkte mehr. Die Solothurner mussten nach dem Wechsel nur noch ihr Ries sauber halten, um die Partie zu gewinnen. Dies gelang ihnen sehr gut und sie blieben ohne Nummer. Somit war es zweitrangig, dass Lyss 36 Punkte mehr schlug. Immherhin reichte dies den Gästen zu einem Rangpunkt, während das Heimteam mit einer Vollpackung von 4 Punkten seinen Platz im vorderen Bereich der Rangliste behaupten konnte.

Schlussresultat: Gerlafingen-Zielebach 0 Nr. 1255 – Lyss 1 Nr. 1291

Die besten Einzelschläger: Ritz Phillip (Lyss) 86 Punkte, Keller Pascal (Lyss) 83 Punkte, Ruch Florian (Lyss) 82 Punkte.