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Reaktion bleibt aus: Der TV Solothurn wird zuhause vom STV Baden deklassiert

Die Solothurner verlieren am Freitagabend im Cis klar und ohne Chance mit 23:30. Nach zuletzt enttäuschenden Leistungen gegen Genf, Wädenswil und Winterthur blieb auch gegen die starke Mannschaft vom STV Baden eine Leistungssteigerung aus.

Alain Blaser
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Martin Beer und der TV Solothurn wurden von Baden demontiert.

Martin Beer und der TV Solothurn wurden von Baden demontiert.

Marcel Bieri

Bereits kurz nach Anpfiff wurde klar, dass es sehr schwierig werden würde, den gegnerischen Torhüter Marco Wyss zu bezwingen. Angriff für Angriff parierte er die Solothurner Abschlüsse teils mirakulös. So war es kaum überraschend, dass Wyss zeitweise eine Abwehrquote von über 60 Prozent auf dem Papier stehen hatte.

Die Aargauer nutzen die grosse Unterstützung ihres Schlussmannes und stürmten während der ganzen ersten Halbzeit mit einem horrenden Tempo auf das Tor des Heimteams.

Die Solothurner waren in dieser Phase schlicht überfordert und boten der Angriffsmaschinerie der Badener kaum Gegenwehr. Das Halbzeitresultat sprach Bände, mit einem 10:20-Rückstand gingen die Solothurner Spieler in die Kabine.

Aufholjagd bleibt in der zweiten Halbzeit aus

Die Zuschauer im Cis hofften, dass die erste Mannschaft des TV Solothurn Handball in der zweiten Hälfte noch die Wende schaffen würde. Doch gegen die routinierten, gut eingestellten Aargauer war dies nicht möglich.

Mit dem sicheren Rückhalt Wyss, der soliden Deckung und dem schnellen Umschaltspiel verwalteten die Gäste den Vorsprung gekonnt.

Einzig in den Schlussminuten liess die Konzentration der Aargauer etwas zu früh nach und den Ambassadoren gelang noch eine kleine Resultatkosmetik.

Leistungssteigerung gefragt

Dem Aufsteiger wurden an diesem Abend klar die Grenzen aufgezeigt. Trotz stark dezimiertem Kader und den zuletzt schwierigen Trainingsbedingungen wird von der Mannschaft in der nächsten Zeit eine deutliche Leistungssteigerung gefordert.

In Birsfelden wartet nun die nächste schwierige Aufgabe. Die Solothurner wollen dort unbedingt eine Reaktion zeigen.

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