Radsport
Animierte Rennen sorgen für eine erfolgreiche Erstaustragung des Wolfwil-Race

Diesen Sonntag fand in und um Wolfwil die erste Austragung des Radrennens «Wolfwil-Race» statt. Die Zuschauer durften dabei spannende Rennen erleben.

Nicolas Blust
Drucken
Teilen
Diesen Sonntag fand das vom VC Hägendorf organisierte Wolfwil-Race statt. Die Erstaustragung war dank der animierten Fahrweise der Fahrer*innen ein voller Erfolg und ein Spektakel für die Fans.
4 Bilder
Das Siegerpodest des Elite-Rennen der Frauen: Siegerin Frances Janse van Rensburg aus Südafrika, die Zweitplatzierte Anastasia Kolesave aus Weissrussland und die Schweizer Nachwuchshoffnung Noemi Rüegg.
Bei den Herren machte eine fünfköpfige Spitzengruppe den Sieg unter sich aus. Dabei setzte sich der Aargauer Manuel Zobrist durch und verwies den Walliser Antoine Debons auf den zweiten und Davide Botta aus Italien auf den dritten Platz.
Die Teilnehmer*innen sowie die Sponsoren und Zuschauer hatten alle lobende Worte für die Organisation und die Streckenführung übrig. Aufgrund der positiven Rückmeldungen stehen die Zeichen gut, dass das Wolfwil-Race auch nächstes Jahr wieder stattfindet.

Diesen Sonntag fand das vom VC Hägendorf organisierte Wolfwil-Race statt. Die Erstaustragung war dank der animierten Fahrweise der Fahrer*innen ein voller Erfolg und ein Spektakel für die Fans.

zvg

Die Strecke führte die Athleten auf einem Rundkurs über 9.2 km zuerst Richtung Neuendorf und später durch das Waldstück nach Fulenbach, um dann wieder die Runde in Wolfwil zu beschliessen. Die Topografie hatte es in sich, zumal pro Runde 83 Höhenmeter überwunden werden mussten und die Streckenführung von breiten Strassen und engen Feldwegen bis hin zu engen Kurven führte. Damit war alles angerichtet für ein spannendes Radsportrennen.

Massensprint entscheidet das Frauen-Rennen

Beim Frauen-Rennen am Vormittag, wo rund 30 Fahrerinnen der Kategorien Elite sowie Juniorinnen (U19 und U17) am Start standen, gelang es keiner Teilnehmerin, sich entscheidend vom Feld abzusetzen. So endete das Rennen in einem Schlussspurt, welcher von der Südafrikanerin Frances Janse van Rensburg gewonnen wurde. Die Weissrussin Anastasia Kolesava belegte den zweiten Platz, während die Schweizer Nachwuchshoffnung Noemi Rüegg das Podest komplettierte. Im Rennen der Juniorinnen setze sich die Urnerin Aline Epp durch und gewann das Rennen vor der Tessinerin Giorgia Barelli sowie der Zugerin Fiona Zimmermann.

Rennen der Herren wird von Spitzengruppe entschieden

Nachdem um 13 Uhr der Wolfwiler Gemeindepräsident und Kantonsrat Georg Lindemann den Startschuss für das Herren-Rennen gegeben hatte, startete das Rennen rasant. So setzte sich vom knapp achtzigköpfigen Fahrerfeld bald eine Spitzengruppe von drei Fahrern ab, in welcher sich unter anderem der am Olympischen Strassenrennen in Tokio am Start stehende Ahmad Badreddin Wais befand. Dieses Unterfangen hatte bis zur 3. letzte Runde bestand, ehe sich vom Feld eine 5-Mann-starke neue Spitzengruppe formierte. Derweil wurden hinten im Feld immer wieder Vorstösse unternommen, um zur Spitzengruppe vorzustossen. Diese wurden aber allesamt im Keim erstickt. Erst im letzten Aufstieg konnte sich nochmals eine Verfolgergruppe von 12 Mann absetzen, welche die Spitzenfahrer aber nicht mehr einholen konnte. So kam es dann zum Schlusssprint dieser fünf Fahrer, bei welchem der Aargauer Manuel Zobrist die schnellsten Beine hatte und sich vor dem Walliser Antoine Debons und dem Italiener Davide Botta durchsetzen konnte und somit der erste Sieger des Wolfwil-Race wurde.

Viele positive Rückmeldungen für die Veranstalter

Alles in allem darf von einer geglückten Premiere gesprochen werden, zumal auch Petrus mitspielte und nur vereinzelt Regentropfen das Geschehen bestimmten. Die beiden Co-OK-Präsidenten Stefan Bürgi und Michael Jäggi bilanzierten daher auch befriedigt:

«Zuerst sind wir zufrieden, dass sich unser Konzept bewährt hat und sämtliche Rennen sturzfrei über die Bühne gingen. Wir durften durch den Tag sehr positive Rückmeldungen aufnehmen, sei es von Seiten der Partner und der Helfer, aber auch von Zuschauern und nicht zuletzt von den Protagonisten selbst, welche die Organisation und Streckenwahl ausdrücklich lobten.»

Nichtsdestotrotz will das OK zuerst in Ruhe eine Bilanz ziehen, wenn auch die Zeichen für eine weitere Austragung sehr günstig stehen.

Am Sonntag findet die Premiere des Wolfwil-Race organisiert vom VC Hägendorf statt.
5 Bilder
Vor fünf Jahren organisierte der Veloclub bereits die Schweizer Meisterschaften in der Kategorie U23. Auch das Wolfwil-Race steht im Zeichen des Nachwuchses.
Es finden vier Rennen in den Kategorien Frauen Elite, Frauen U19/U17, Herren Elite und Amateure/Masters statt. Dabei stehen die besten Nachwuchsfahrer*innen der Schweiz, sowie ein Olympiateilnehmer am Start.
Die beiden Co-Präsidenten Michael Jäggi (rechts) und Stefan Bürgi freuen sich nach über einem Jahr Planung, dass am Sonntag endlich die Rennen auf dem Programm stehen.
Der Rundkurs ist 9.3 km lang und enthält 83 Höhenmeter. Die Frauen absolvieren neun Runden, die Herren 18.

Am Sonntag findet die Premiere des Wolfwil-Race organisiert vom VC Hägendorf statt.

zvg

Aktuelle Nachrichten