«Aui gäge Amme» heisst es am Sonntag in Wolfwil. Im Rahmen des Quer- und Bike-Cups stellt sich Gemeindepräsident Georg Lindemann zusammen mit dem ehemaligen Weltmeister und Radprofi Didi Runkel im Zweierteam der Herausforderung, dem Kampf Team gegen Team. Je drei Runden à rund sechs Minuten sind für beide Teammitglieder zu absolvieren, Anmeldungen werden vor Ort bis 30 Minuten vor dem Startschuss (11 Uhr) entgegengenommen. Das Hauptereignis beim Schlussrennen der regionalen, über sieben Rennen führenden Serie findet jedoch erst um 15.45 Uhr statt. Obwohl dem Organisationsduo Rainer Ackermann/Martin Bichsel bis zu diesem Zeitpunkt, bis auf eine Anfrage eines französischen Masterfahrers, keine Zusagen vorliegen, geht OK-Chef Ackermann davon aus, dass sich mehrere Elitefahrer mit den Amateuren, Junioren und Masters messen werden. Aus dem einfachen Grund, weil an diesem Wochenende in der Schweiz kein nationales Rennen auf dem Programm steht.

Im Vergleich zur letztjährigen Premiere rund um den Schlatthof wurden an der Strecke nur geringfügige Veränderungen vorgenommen, so im hintersten Bereich, wo die «Gegenverkehr-Schlaufe» entfernt, dafür im Bereich Waldrand ein zusätzlicher Aufstieg eingebaut worden ist. So ändert sich am Streckencharakter, mit langen, flachen und damit schnellen Wiesen- und Feldweg-Passagen nichts. Neu ist hingegen der Kids Parcours, welcher von zwei Mitarbeitern des nationalen Verbandes Swiss Cycling aufgebaut und betreut wird. Zwischen 11 und 17 Uhr können die Jüngsten ihre Geschicke auf den zur Verfügung gestellten Velos testen.

Komplettester Fahrer gesucht

Weil in Wolfwil die letzten Punkte für die Gesamtwertung des Quer- und Bike-Cups vergeben werden, darf in sämtlichen Rennkategorien mit spannenden Duellen bis ganz zum Schluss gerechnet werden. Da ein Bonus von 50 Punkten für all jene Fahrer winkt, welche alle sieben Rennen absolviert haben, müssen wirklich die letzten Entscheidungen im Kampf um den Gesamtsieg abgewartet werden. Zumindest eine Vorentscheidung könnten die verschiedenen Starts in Pfaffnau am Samstag sein, wenn auf einem ganz anderen Parcours gepunktet werden kann. Nach den starken Regenfällen der letzten Tage wartet auf die Fahrer eine tiefe schwere Strecke mit einem langen kräftezehrenden Aufstieg nach Start und Ziel.