Christmas Cup

Profispieler: «Am Christmas Cup ist das Niveau hoch für ein Plauschturnier»

Unihockey Christmas Cup in Deitingen

Unihockey Christmas Cup in Deitingen

112 Mannschaften traten am 20. Christmas Cup in Deitingen gegeneinander an. Im Gegensatz zu früher heisst es heute kämpfen, um über die Gruppenphase hinaus zu kommen.

Eine volle Halle und gute Stimmung - auch in diesem Jahr war der Christmas Cup ein voller Erfolg für die Unihockeyaner aller Kategorien. «Der Christmas Cup ist eine sehr gute Sache für den Sport und die Gemeinde Deitingen. Wir sind wirklich stolz auf den Verein und hoffen, dass es das Turnier auch noch in 100 Jahren geben wird», meint Gemeindepräsident Hans Frei. Und er scheint nicht der Einzige zu sein. Überall erhielten die Organisatoren Lob für die professionelle Durchführung auf und neben dem Feld.

So auch von Michael Kummli, der mit seiner Mannschaft «Das isch doch glich» von Anfang an dabei war. Er sehe das Turnier als ein Klassentreffen mit seinen Freunden, wie Kummli erzählt: «Wir sind im Durchschnitt 34 Jahre alt und viele haben schon eine Familie, doch der 26. Dezember gehört dem Christmas Cup, dies schon seit 20 Jahren. Wir haben die Entwicklung des Turniers hautnah miterlebt.» So spielte die Truppe noch in der alten Halle und kann einige Geschichten erzählen. «In der alten Halle musste ich immer aufpassen. Da es dort freistehende Radiatoren gab, konnte man sich leicht verletzen. Heute ist das nicht mehr der Fall.»

Die Infrastruktur sei aber nicht das Einzige, was sich verändert habe. «Das Niveau ist enorm angestiegen. Wir haben das Turnier zweimal gewonnen früher, aber heute müssten wir kämpfen, um über die Gruppenphase hinauszukommen bei den Aktiven.» Zum Niveauanstieg beigetragen haben auch die SML-Spieler, die man hie und da erblickt. So war in diesem Jahr auch Nico Berlinger vom SV Wiler-Ersigen mit von der Partie. «Es ist eine Abwechslung. Man spielt mit anderen Leuten und das Niveau ist doch noch hoch für ein Plauschturnier», findet der linke Flügel des Meisters.

Vater des Turniers

Auch Hugo Galli, der das Turnier ins Leben rief, ist überwältigt vom Erfolg: «Wir starteten mit 25 Teams und jetzt sind es schon mehr als 111 Mannschaften.» Er habe das Turnier ins Leben gerufen, um die Kinder zu bewegen und etwas gegen die Bewegungsarmut zu machen, wie der Sportlehrer erzählt.

Gründer Hugo Galli ist stolz auf das Wachstum des Turniers.

Gründer Hugo Galli ist stolz auf das Wachstum des Turniers.

Auch eine Lieblings-Anekdote aus den zwanzig Jahren habe er: «Im Jahr 2000, als der Sturm «Lothar» über die Schweiz fegte, gingen bei uns die Lichter aus. Zum Glück hatten wir aber ein Notstromaggregat. Und wegen dem Unwetter kamen die Brüder Hofbauer zu spät zu ihrem ersten Spiel und verloren durch Forfait. Als sie dann da waren, erklärten sie, dass sie so lange nach einem Weg suchen mussten nach Deitingen, weil alles versperrt war.»

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