Ein Blick auf die Spielerliste genügte, um die unterschiedlichen Voraussetzungen der beiden Teams darzustellen. 22:17 hiess da das Verhältnis, oder anderen Worten gesagt: Zuchwil Regio hatte einen kompletten Block mehr zur Verfügung als Basel KLH. Dazu kam die überlegene Stocktechnik und die Leichtigkeit auf den Schlittschuhen. Das summierte sich schliesslich in zwei klaren Siegen in den beiden ersten Begegnungen dieses Playoff-Viertelfinals.

Nur der Sieg zählte

Alles andere als der dritte Sieg, der den vorzeitigen Einzug der Zuchwiler in den Halbfinal bedeutet hätte, wäre eine Sensation gewesen. Die Basler setzten alles entgegen, was sie zu bieten hatten: Eine konsequente und konzentrierte Defensive. In der 4. Minute bot sich den Aussenseitern dann sogar die erste grosse Chance, als sie nach einem Zuchwiler Fehler zu dritt aufs Tor ziehen konnten. Sie wussten aber mit der Offerte nichts anzufangen.

Erdrückendes Powerplay

Mit der Zeit wurde das Powerplay der Solothurner immer erdrückender, und das nicht nur bei numerischer Überzahl. Dennoch ging es mit einem 0:0 in die erste Pause, denn Christian Reber konnte den Puck in der 17. Minute nicht im Netz versorgen, als er mutterseelenallein losziehen durfte, und wenig später traf Fabian Steiner sogar das total offene Tor nicht.

Treffer in Basler Stärkephase

Im Mitteldrittel ging es mit den turbulenten Szenen vor dem Basler Tor im Minutentakt weiter, aber ausgerechnet als die Basler etwas stärker zu werden schienen, fiel in der 34. Minute endlich das überfällige 1:0. Man war zu Beginn des Schlussdrittels gespannt, ob sich die Basler aufbäumen könnten, aber mit dem 2:0 machte Zuchwil alles klar.

Gnadenloser Slapshot

Von den weiteren Toren war alleine das 4:0, erzielt durch Stefan Wüthrich mit einen gnadenlosen Slapshot, den Besuch des Sportzentrums wert. Und als Simon Pfister in der 48. Minute gegen den alleine anstürmenden Cyrill Voegelin abwehren konnte, durfte sich der Zuchwiler Goalie auch noch zu einem Shutout gratulieren lassen.