Der St. Galler Gastronom Peter Schildknecht vertraut dem routinierten Schweizer Springreiter seine Spitzenpferde PSG Opus und den talentierten PSG Junior an.

Da Schildknecht auf Millionen-Kaufangebote aus dem Ausland verzichtet und seine Pferde vorläufig Schweizer Spitzenreitern zur Verfügung stellt, darf auch Martin Fuchs weiterhin PSG Future reiten, mit dem er schon beachtliche Erfolge wie jüngst den GP-Sieg und Platz 2 im Weltcupspringen in Helsinki sowie Rang 6 in der Weltcup-Qualifikation in Verona feiern durfte.

"Ich schätze mich sehr glücklich, dass ich so kurzfristig den sportlich schmerzhaften Abgang von Sixtine de Vains auffangen konnte", sagt Pius Schwizer, der wegen des Verkaufs der Franzosenstute der Seoner Familie Hauri auf den Final der Global Champions Tour in Doha verzichten musste. "Ich schaue immer vorwärts." Eine Türe sei zugegangen, zwei andere aufgegangen. Opus habe seine Klasse schon bewiesen, Junior sei ein Riesentalent mit enormen Perspektiven. Ihn gelte es gezielt zu fördern, damit er all die Hoffnungen erfüllen könne.

Der 14-jährige Holsteiner-Schimmel Opus, den Schildknecht vor vier Jahren für rund zwei Millionen Franken zur FEI-Präsidentin Prinzessin Haya von Jordanien verkauft hat, wurde seither von François Mathy jun. in Belgien und nach dem Rückkauf im Sommer dieses Jahres vom Österreicher Stefan Eder geritten. Opus ist wieder völlig gesund. Das hat er mit zwei zweiten GP-Plätzen am Dreisterne-Turnier in San Giovanni und mit Klassierungen jüngst in der Marokko-Tour bewiesen.

Der umworbene achtjährige PSG Junior gilt als Jahrzehnt-Talent. Der Besitzer hatte schon Offerten von renommierten Reitern und Händlern im Ausland von über einer Million Franken. Mehrmals hätte er den Cornet-Obolensky-Nachkommen schon für eine siebenstellige Summe verkaufen können. "Aber ich möchte ihn zur Weiterentwicklung einem erfahrenen Schweizer Reiter überlassen, der seine ausserordentlichen Qualitäten fördert", betont Peter Schildknecht.