Patrik Grolimund hat die letzten Prüfungen des Masters of Science in Sport hinter sich gebracht und geniesst die kurze Ruhepause, bevor es im Stadion Brühl so richtig losgeht. Obwohl er offiziell erst am 1. Juli das Traineramt des Fanionteams übernimmt, hat der 32-Jährige mit den Spielern bereits drei Wochen lang trainieren können.

«Nach dem letzten Spiel lernten wir uns gegenseitig kennen. Die Mannschaft ist topmotiviert, die Vorfreude ist riesig», sagt er im Café der Eidgenössischen Hochschule für Sport in Magglingen.

Mit den Vereinsstrukturen ist Grolimund schon bestens vertraut, leitet er doch seit 2011 die Junioren der U12 und U15. «Man spürt die Leidenschaft und die Nähe zum Spiel. Im Trainerteam herrscht ein grosser Support. Die Ausbildungsqualität ist hervorragend», schwärmt der Geisteswissenschaftler vom FCS-Umfeld.

Nachwuchs weiter fördern

«Die Mannschaft soll frech, mutig, offensiv und taktisch gut eingestellt spielen. So können wir auch Qualität bringen», sagt der diplomierte Erwachsenenbildner. Die Philosophie seines Vorgängers Roland Hasler, den eigenen Nachwuchs zu fördern, wird Grolimund weiterhin beibehalten. Zudem wird er einmal pro Woche das Stützpunkttraining der U12 leiten.

Ein Aspekt liegt dem Sportbegeisterten besonders am Herzen: die Unterstützung. Das Fanionteam soll vermehrt in engem Kontakt mit den Junioren stehen, die Tür für Fans und Supporter offenstehen. Der Tag der offenen Tür im August ist ein erster Schritt in diese Richtung: «Die Leute sollen Teil von uns sein. Nur so können wir gewinnen.»