Eishockey

Patrick Bloch trifft mit Thurgau auf seine alten Kollegen vom EHC Olten

Nach dem Viertelfinal-Out gegen Visp musste sich Patrick Bloch aus Olten verabschieden – trotz starker Playoffs.bko

Nach dem Viertelfinal-Out gegen Visp musste sich Patrick Bloch aus Olten verabschieden – trotz starker Playoffs.bko

Patrick Bloch ist mit dem HC Thurgau so nah an den NLB-Playoffs dran wie seit 2009 nicht mehr. Um die Qualifikation zu schaffen, müssen gegen seinen Ex-Verein Olten aber dringend Punkte her.

Zum ersten Mal seit vier Jahren besitzt der HC Thurgau reelle Chancen, die Qualifikation für die NLB-Playoffs zu schaffen. Acht Runden vor Qualifikationsschluss liegen die Ostschweizer auf Rang 8, mit dem punktgleichen Ajoie im Nacken. Nach der miserablen letzten Saison, welche mit einem Totalausverkauf im Januar und dem zweitletzten Platz (26 Punkte aus 50 Spielen) geendet hatte, ist im Thurgau also Besserung in Sicht.

20 Punkte mehr als im Vorjahr

Nach 37 Runden hat man bereits 20 Punkte mehr auf dem Konto – es scheint, als sei beim HCT so richtig etwas gegangen. «Das sind Welten im Vergleich zur letzten Saison», bestätigt Patrick Bloch, «jetzt treten wir so auf, wie man sich das von einem NLB-Team, das in die Playoffs will, erwartet. Wir sind aber noch immer nicht dort, wo wir es uns Spieler, aber auch die Organisation zum Ziel gesetzt haben. Es ist vergleichbar mit damals in Olten», so der Verteidiger, «wenn wir hier die gleichen Schritte vorwärts machen können, umso schöner.»

Fünf Jahre in Olten

Er muss es wissen. Fünf Jahre spielte Bloch ab der Saison 2007/08 in der Dreitannenstadt und leistete in dieser Zeitspanne seinen Teil, damit sich der Verein vom NLB-Mittelmass zu einer der besten Mannschaften der Liga entwickeln konnte. Doch ausgerechnet im letzten Jahr folgte der Rückschritt. Das Team konnte in keinster Weise mehr an die Auftritte aus den Vorjahren anknüpfen und schied im Viertelfinal gegen Visp sang- und klanglos aus. «Die ersten vier Jahre ging es stetig bergauf, mal ein bisschen mehr, mal weniger, aber immer sind wir weitergekommen», erinnert sich der Bündner.

Breite als Erfolgsrezept

Dass es seiner ehemaligen Mannschaft zurzeit so gut läuft, schreibt Bloch in erster Linie der Breite im Kader zu. «Sie haben jede Menge guter Spieler, und wenn man so oft gewinnt, dann wächst auch das Selbstvertrauen. Man wird selbst bei einem 0:2-Rückstand nicht gross nervös und weiss genau, dass man die Möglichkeiten hat, das Ding noch zu drehen.» Die Thurgauer wissen indes, wie man den souveränen NLB-Leader bezwingen kann. Am 22. Oktober fügten sie dem EHCO in der Güttingersreuti eine 1:2-Niederlage zu, und das soll sich heute Abend wiederholen. «Wir wissen um ihr Offensivpotenzial, deshalb ist von uns sicher eine top Defensivleistung gefragt», weiss Bloch. «Aber wir wollen nicht spielen, um nicht zu verlieren, sondern um zu gewinnen.»

Über die Arbeit zum Erfolg

Damit es gegen den Leader, vor allem aber mit der erstmaligen Playoff-Qualifikation seit 2009 klappt, dafür hat man in dieser Saison so viel investiert, wie nie zuvor. «Ich habe noch nie so viel trainiert, wie jetzt unter Weber. Doch das ist auch nötig, schliesslich waren wir auf dem Papier nach der letzten Saison das schlechteste Team, und wie heisst es so schön: Nur über die Arbeit kommt man zum Erfolg.»

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