Die Basler erwischten zwar den besseren Start, erlaubten jedoch mit einem schlechten Stellungsspiel in der 7. Minute den Oltnern, die Abwehr und Torhüter Damiano Ciaccio auszuspielen. Remo Hirt erhielt den Pass vors Tor und zirkelte den Puck um den Basler Goalie. In Folge kamen die Solothurner auch wegen Undiszipliniertheiten der Basler besser ins Spiel. Tassilo Schwarz kassierte kurz vor Drittelsende eine unnötige Strafe und fünf Sekunden nach den Anspiel nutzte Philipp Wüst, ideal angespielt von Carsten Germyn, das Überzahlspiel zum 2:0 aus.
 
Auch im Mitteldrittel machten sich die Basler das Leben selbst schwer. Nach einem Handgemenge vor dem Tor kam es wieder zu einem Anspiel vor Ciaccio, welches Pascal Annen gewann und auch gleich selbst zum 3:0-Treffer nutzte.
 
Jewgeni Schirjajew verkürzte wenige Minuten später und als Maurer mit seinem zweiten Tor zum 4:1 alles klar zu machen schien, setzten die Basler nochmals dagegen. Jamie Wright und wieder Schirjajew – mit einem Weitschuss zwischen den Schonern von Thomas Kropf – verkürzten auf 4:3.
 
95 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit nach Dany Gelinas seinen Torhüter raus. Weil Diego Schwarzenbach den Puck aus dem Spielfeld schoss, konnten die Basler gar mit sechs gegen vier Feldspielern antreten. Wright mit einem Weitschuss erzielte 15 Sekunden vor dem vermeintlichen Spielende schliesslich den Ausgleichstreffer. In der Verlängerung setzte sich nach guten Aktionen auf beiden Seiten schliesslich der EHC Olten dank einem Tor von Bruno Marcon durch. (MME)