Unihockey

Oekinger Hockeyanerinnen: «Wir sind an der Reihe»

Vorfreude auf den Cupfinal bei Torhüterin Evelyn Thomet (vorne links) und Captain Alice Vez.yst

Vorfreude auf den Cupfinal bei Torhüterin Evelyn Thomet (vorne links) und Captain Alice Vez.yst

Die Oekingerinnen nehmen am Samstag ihren zweiten Anlauf auf den Schweizer Cupsieg auf dem Kleinfeld.

Oekingens Unihockeyspielerinnen müssen am Samstag früh aufstehen. Bereits morgens um 9.30 Uhr ist in der Berner Wankdorfhalle Anpfiff zum Kleinfeld-Cupfinal der Frauen. Dort bietet sich ihnen die Chance zur Revanche gegen Cevi Gossau. Bereits im Vorjahr haben diese zwei Teams den Cupsieg untereinander ausgemacht. Die Solothurnerinnen mussten eine knappe 3:4-Niederlage hinnehmen. «Siebenmal trafen wir nur den Pfosten oder die Latte», erinnert sich Trainer Beni Hofer aus Biberist. Bereits seit sieben Jahren betreut er das Oekinger Frauenteam und ist immer noch begeistert: «Diese Mannschaft ist gut zu trainieren. Sie hat individuelle Klasse, die ich zu einem durchschlagsstarken Gefüge zusammenbringen kann.»

Dank dem souveränen 14:6-Auswärtssieg gegen Jona-Uznach Flames im Halbfinal stehen die Oekingerinnen das zweite Mal in Folge im Final. Seit drei Wochen bereitet sich das Team akribisch vor, macht viel Videoanalyse und noch mehr Torschussübungen. Zu den üblichen zwei wöchentlichen Trainings kam ein taktisches Training dazu, jeweils am Samstag. «Letztes Jahr hat Cevi einfach den Ball kontrolliert und wir konnten unsere wenigen Torchancen nicht nutzen», analysiert Captain Alice Vez. Die Laborantin spielt seit 15 Jahren – also seit der Vereinsgründung – in Oekingen. Die zweite Mohikanerin im Team, Torhüterin Evelyn Thomet, meint ergänzend: «Der Fall ist klar. Jetzt ist genug mit Platz zwei. Jetzt sind wir an der Reihe.»

Das im Schatten stehende Kleinfeld-Unihockey erhält jeweils am Cupfinal-Tag in Bern eine grosse Bühne. «Kleinfeld interessiert wenig, dabei ist es schneller und spannender als Grossfeld», behauptet Thomet. Mit umso grösserer Motivation reisen die Spielerinnen in die Hauptstadt, um den ersten Unihockey-Cupsieg für eine Solothurner Mannschaft heimzuholen. «Wir haben immer in den wichtigen Spielen überzeugt, dies ist ein riesiges Plus», meint Hofer zuversichtlich.

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