Unihockey

Oekingen will den Titel nach zwei Jahren wieder nach Hause holen

Diese Szenen sollen sich am Samstag wiederholen: Oekingens Frauen freuen sich über den Cupsieg 2012.Marcel BierI/Archiv

Diese Szenen sollen sich am Samstag wiederholen: Oekingens Frauen freuen sich über den Cupsieg 2012.Marcel BierI/Archiv

Die Frauen des UHC Oekingen treffen am Samstag im Cupfinal auf das Schwyzer Team March-Höfe Altendorf. Die erneute Finalqualifikation ist keine Überraschung, sind doch die Solothurnerinnen seit Jahren ein Erfolgsgarant.

Bereits zum vierten Mal in Folge konnten sich die Wasserämterinnen für den Cupfinal auf dem Kleinfeld qualifizieren. Im Jahre 2012 verliessen sie den Platz gar als Sieger. Diesen Samstag gilt es nun, diesen Erfolg zu wiederholen. Entsprechend motiviert gehen die Solothurnerinnen in das Spiel gegen den Playoff-Ligisten March-Höfe Altendorf. «Die Stimmung ist super und wir freuen uns riesig. Klar ist auch ein wenig Nervosität dabei, aber wir sind bereit», freut sich Oekingens Trainer Benjamin Hofer.

Nervosität? Dieses Wort sollte für seine Spielerinnen eigentlich ein Fremdwort sein. Denn das Kader hat sich in den letzten Jahren seit dem Titelgewinn nicht sonderlich verändert – im Gegenteil, man konnte sich gezielt verstärken: «Wir verfügen über ein breites Kader und haben eine gute Mischung von Jung und Alt. Für uns ist die Finalqualifikation keine Überraschung.» Dass die meisten Spielerinnen wissen, wie man einen Titel gewinnt, ist sicherlich ein Vorteil. «Sie bringen die nötige Routine und Qualität mit. Zudem können sie enge Spiele entscheiden», freut sich Coach Hofer.

Eigene Juniorinnen fördern

Oekingens 1.-Liga-Frauen-Team ist nun seit mehr als zehn Jahren an der Spitze des Kleinfeld-Unihockeys anzutreffen. Das Erfolgsgeheimnis sei die gute Mischung innerhalb des Teams und die kontinuierliche Arbeit. Von Nichts komme Nichts, meint der Trainer. In den letzten Jahren wurden zudem Juniorinnenteams gebildet, mit denen man Talente fördern möchte und diese an die 1. Liga heranführen will. «Den guten Ruf haben wir uns hart erarbeitet. Die Juniorinnen werden von Spielerinnen aus der ersten Mannschaft betreut – das motiviert zusätzlich», ist sich Hofer sicher.

Tagesform entscheidend

Die Kontrahentinnen aus dem Kanton Schwyz kennen die Solothurnerinnen bestens. Denn letztes Jahr konnten diese im Halbfinal geschlagen werden. Auch Trainer Hofer zeigt sich vor dem ersten Saisonhöhepunkt selbstbewusst: «Wir müssen schnell und qualitativ gut spielen, dann ist alles möglich.»

Obwohl die Chancen auf einen Sieg intakt sind, hat eine Cuppartie immer ihre eigenen Regeln. Wie der FC Sion im Fussball, waren auch die Oekingerinnen oft nah dran, reüssierten aber trotzdem nicht und mussten sich mit dem undankbaren zweiten Platz begnügen. «Es kann alles passieren und der Erfolg ist sicherlich auch von der Tagesform abhängig», so Hofer. Bevor in der Sporthalle Wankdorf die Klingen, oder besser gesagt die Schläger gekreuzt werden, läuten die Wasserämterinnen den Cupfinaltag mit einem Ritual ein – ein gemeinsames Frühstück. Wie eigentlich jedes Jahr, ist man versucht zu sagen.

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