Korbball
Oberdorf-Rüttenen gelingt der Aufstieg in die NLA

Oberdorf-Rüttenen sichert sich an der letzten Meisterschaftsrunde in Brugg den NLB-Titel und somit den Aufstieg in die NLA.

Philippe Käch
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Mannschaftsfoto Oberdorf-Rüttenen

Mannschaftsfoto Oberdorf-Rüttenen

Philippe Käch

Nachdem Oberdorf-Rüttenen in der 5. Meisterschaftsrunde das Punktemaximum von 6 Punkten erzielte und so die Tabellenführung übernahm, starteten die Mannschaft vor den letzten drei Spielen mit einem Punkt auf den nächsten Verfolger aus Menznau.

Die Leberberger hatten sich viel vorgenommen und wollten diese tolle Ausgangslage für sich nutzen. Leider gelang der Auftakt alles andere als wunschgemäss. Gegen den Abstiegskandidaten aus Neuhausen-Löhningen agierten die Spieler viel zu unentschlossen. Nach einem Pausenstand von 5:1 konnte Oberdorf-Rüttenen zwar noch aufholen, verlor dann aber dennoch mit 10:9 und musste so zwischenzeitlich die Tabellenführung abgeben.

Gratulation Oberdorf-Rüttenen und Menznau

Gratulation Oberdorf-Rüttenen und Menznau

Philippe Käch

Im zweiten Spiel des Tages traf Oberdorf-Rüttenen auf das Viertplatzierte Hochwald-Gempen. Mit einem Sieg gegen den Kantonsrivalen wäre der Podestplatz sicher gewesen. Die Spieler zeigten nun ein ganz anderes Gesicht und kämpften aufopferungsvoll gegen den physisch stärkeren Gegner. In einem packenden Duell behielt Oberdorf-Rüttenen die Oberhand und gewann schliesslich mit 9:8.

Ein Sieg reicht

Vor der letzten Partie der Saison war damit klar, dass Oberdorf-Rüttenen bei einem Sieg den Meistertitel gewinnen würde, da die Direktduelle gegen das punktgleiche Zweitplatzierte Menznau zugunsten von Oberdorf-Rüttenen ausgefallen waren. Im abschliessenden Spiel ging es gegen die Mannschaft aus dem schaffhausischen Herblingen.

Podest (oben 1. Rang Oberdorf-Rüttenen, mitte 2. Rang Menznau LU, unten 3. Rang Meltingen SO).

Podest (oben 1. Rang Oberdorf-Rüttenen, mitte 2. Rang Menznau LU, unten 3. Rang Meltingen SO).

Philippe Käch

Da Herblingen selbst einen Sieg benötigte um den Abstieg zu vermeiden, entwickelte sich ein hektisches Spiel, in dem sich keine der beiden Mannschaften absetzen konnte. Die Solothurner, welche knappe Spiele gewohnt sind, siegten schlussendlich knapp mit 8:9 und sicherten sich somit den Titel in der NLB und den damit verbundenen Aufstieg in die NLA.