Beachsoccer

Nur selten Sand im Getriebe beim BSC Solothurn

Einsatz bis zum letzten Spielzug: Micha Rusterholz (blaues Tenü) blickt mit seinen Solothurnern auf eine erfolgreiche Saison zurück.

Einsatz bis zum letzten Spielzug: Micha Rusterholz (blaues Tenü) blickt mit seinen Solothurnern auf eine erfolgreiche Saison zurück.

Das Finale in der Swiss Beach Soccer League verlief hochklassig. Die Grasshoppers setzten sich am Schluss knapp gegen Bern durch. Der BSC Solothurn machte eine gute Figur und beendet die Meisterschaft auf dem sechsten Schlussrang.

Die Hoppers setzten sich in Jona nach einem dramatischen Spielverlauf gegen die Sable Dancers Bern mit 6:5 durch und feierten ihren ersten Meistertitel. Zum Matchwinner avancierte der Hoppers-Captain Sandro Spaccarotella. Der langjährige Schweizer Nationalspieler erzielte drei Tore, davon das siegbringende 6:5, acht Sekunden vor dem Schlusspfiff.

Baumeister des Erfolgs der Züricher ist indes Dejan Stankovic. Der Toptorjäger der Schweizer Nationalmannschaft baute als Spielertrainer die Mannschaft auf und führte den Verein im Gründungsjahr gleich auf den Thron.

Nicht auf den Thron, aber eine gute Figur gab der BSC Solothurn im Feld der 16 Mannschaften ab. Im Kanton St. Gallen stellte die Mannschaft von Trainer Antonio Scandella ihre Qualitäten nochmals unter Beweis und beschloss die Saison auf dem 6. Schlussrang. Im Platzierungsspiel unterlag der BSC den Chargers Baselland knapp mit 7:8. Jenen Chargers, gegen welche die Solothurner bereits im Cupfinal vor drei Wochen das Feld als Verlierer verlassen mussten. Micha Rusterholz ist weit davon entfernt, die Spielzeit als Enttäuschung abzustempeln. Ganz im Gegenteil: «Wir haben uns im Vergleich zum vergangenen Jahr rangmässig um zwei Positionen verbessert und mit der Cupfinal-Teilnahme unsere Vorgaben mehr als erreicht», resümiert der Präsident und Spieler der Solothurner in Personalunion erfreut.

Der Wunsch einer Heimstätte

Was das Abschneiden mit Blick auf die kommende Spielzeit für Auswirkungen hat, kann Rusterholz noch nicht abschliessend beurteilen. Immerhin: Trainer Scandealla und Leistungsträger wie Paolo Da Costa Bereitschaft signalisiert, in Solothurn eine weitere Saison anzuhängen. Brisanter präsentiert sich die Frage nach einer eigenen Heimstätte. Läuft alles nach Plan und den Wünschen von Micha Rusterholz, entstünde Anfang Jahr im CIS eine Beach-Arena. «Bis Ende Oktober sollte diesbezüglich ein Entscheid fallen.» Rusterholz, der in Kürze im CIS die Stelle als GastroVerantwortlicher antritt, ist zuversichtlich, dass sich das ehrgeizige Projekt umsetzen lässt. Und wenn nicht? «Dann müssen wir andere Optionen prüfen.» Eine davon wäre im Sportzentrum Zuchwil.

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