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(Noch) kein Aufstieg für den IHC Grenchen

Trotz kompakter Leistung verpasste der IHC Grenchen den Aufstieg. zvg

Trotz kompakter Leistung verpasste der IHC Grenchen den Aufstieg. zvg

Der IHC Grenchen scheiterte nach der erneuten souveränen Playoffqualifikation in der ersten Runde an Lausanne.

Zu Beginn der Saison setzten sich die Grenchner das Ziel Wiederaufstieg. Sie wussten, dass sie das Potenzial haben und im Verlaufe der Saison wurde das Ziel immer realistischer, Grenchen spielte souverän, feierte Kantersieg um Kantersieg.

Der einzige Gegner, der Grenchen wirklich etwas anhaben konnte, waren die Down Shakers aus Oberbipp, die jedes ihrer 16 Spiele gewannen und sich so in der Meisterschaft vor den Uhrenstädtern auf Rang 1 platzierten. Im Cup schieden die in der 2. Liga Gruppe C spielenden Grenchner gegen den 1. Ligisten Hurricanes Lenzburg I, wegen zwei Gegentoren in den Schlussminuten, in der zweiten Runde aus.

In den ersten vier Meisterschaftsspielen war der IHC Grenchen noch nicht ganz so souverän wie gegen Ende der Saison. Trotzdem gaben die Grenchner nur beim Sieg nach Penaltyschiessen gegen Langnau und der Niederlage gegen den Dominator Oberwil Punkte ab. Es folgten deren vier Kantersiege in Serie und so war man bereits bei Saisonhälfte in einer mehr als komfortablen Position für die Playoffqualifikation.

In Langnau holte sich der IHC einen knappen 3:4-Sieg, gegen Oberwil zeigte Grenchen Moral und kämpfte sich trotz einem zwischenzeitlichen 7-Tore-Rückstand auf 9:6 heran.

In den darauffolgenden fünf Spielen skorten die Grenchner immer zweistellig, erhöhten ihren Punktevorsprung auf die Konkurrenz und sicherten sich zwei Runden vor Schluss die Playoffteilnahme. Grenchen schoss in dieser Phase unglaubliche 88 Tore, das sind mehr als die Hälfte der insgesamt 173 Tore aus 16 Spielen.

Im letzten Meisterschaftsspiel, Grenchen war schon für die Playoffs qualifiziert und auf dem zweiten Platz gefestigt, bezwang Welschenrohr den IHC Grenchen, was in dieser Saison sonst keinem Team ausser den Oberwil Rebels gelang.

Während die restlichen Mannschaften, die sich hinter Grenchen klassierten, in die Winterpause gingen, gab es für die Uhrenstädter nur eine kurze Verschnaufpause, neun Tage später stand bereits das erste Playoffspiel auf dem Programm. Der IHC Grenchen reiste in die Romandie nach Lausanne und gewann die Partie dank einem starken Mitteldrittel mit 5:6. Man brauchte also nur noch einen Sieg und der Aufstieg wäre in Griffweite gewesen.

Im ersten Heimspiel der Playoffs, das zugleich auch das letzte sein sollte, fielen die Grenchner jedoch in der letzten Viertelstunde auseinander und kassierten gleich acht Gegentore, am Ende resultierte eine 4:12-Klatsche.

Das dritte Spiel dieser Serie startete der IHC Grenchen fulminant und führte nach zehn Minuten mit 0:3. Lausanne fand ins Spiel zurück und kehrte die Partie. Grenchen konnte zwar zweimal wieder ausgleichen, musste aber jeweils wieder den Führungstreffer der Lausanne-Sports hinnehmen. Lausanne machte in der letzten Minute mit dem 9:7 alles klar und sorgte dafür, dass es für die Grenchner nach dieser starken Saison doch nicht mit dem Wiederaufstieg geklappt hat.

Der IHC Grenchen kann nun aber nächste Saison voller Selbstvertrauen das Ziel Aufstieg in Angriff nehmen, denn wenn man so weiterspielt, ist es nur eine Frage der Zeit, bis man dieses verwirklichen kann.

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