Unihockey
Niederlage trotz Offensiv-Feuerwerk

NLA-Meister Wiler-Ersigen verpasste den Sieg am ersten Swiss Unihockey Masters. Insbesondere wegen einer desolaten Startphase unterlag der SVWE Gastgeber GC Unihockey mit 7:9 und belegt damit Rang zwei.

Marcel Siegenthaler
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Wilers Adrian Zimmermann erzielte drei Tore. Archiv/Bieri

Wilers Adrian Zimmermann erzielte drei Tore. Archiv/Bieri

Die Grasshoppers legten einen Blitzstart hin und führten nach zwölf Minuten bereits 4:0. Nach dem Time-Out von Wiler-Trainer Heikki Luukkonen kam der Schweizer Meister aber besser ins Spiel. Bis auf ein Tor kam Wiler-Ersigen wieder heran. Doch die blitzschnellen GC-Stürmer nutzten ihre Chancen ebenfalls aus, so dass die Hoppers zwischenzeitlich wieder mit vier Toren in Führung lagen.

Erneut kam Wiler-Ersigen vor allem dank drei Treffern von Adrian Zimmermann wieder bis auf zwei Tore heran. Bis zur 59. Minute lagen die Grasshoppers mit 8:6 Toren voraus, ehe eine hektische Schlussphase begann. Erst gelang Christoph Hofbauer der Anschlusstreffer, 21 Sekunden später machte Lauri Kapanen mit seinem ebenfalls dritten Treffer zum 9:7 ins leere Tor alles klar.

Systemwechsel fordert Tribut

Wie schon im Halbfinal (8:7-Sieg gegen Malans) war der Meister also erneut in ein Torfestival involviert. Klare Anzeichen, dass es unter dem neuen Cheftrainer Luukkonen zu einem Systemwechsel kommt. Während der SVWE in den letzten Jah-
ren dank der besten Defensive Titel hamsterte, soll nun offensiver, typisch finnisch, agiert werden. Die Balance zwischen Offensivpower und defensiver Stabilität hat der Meister aber noch nicht gefunden.