An der Radquer-Europameisterschaft in Tabor (Tschechien) zeigte der Niedergösger Severin Sägesser ein gutes Rennen, das er hinter Simon Zahner (17.) als zweitbester Schweizer abschloss.

«Im letzten Jahr in Frankreich war ich zwar 17., aber dieses Jahr war die Konkurrenz an der Spitze viel besser», so der 25-jährige Niederämter. Und zum EM-Rennen selbst, welches etwa 110 Kilometer entfernt von Prag stattfand, sagte Sägesser. «Ich hatte einen sehr guten Start. Aber in der zweiten und dritten Runde hatte ich etwas Mühe mit dem Renn-Rhyhtmus.»

Danach konnte Sägesser immerhin noch von der dritten zur zweiten Verfolgergruppe mit seinem Nati-Kollegen Simon Zahner aufschliessen. «Ich denke, ich bin jetzt auf dem richtigen Weg, die Saison ist noch lang», meinte Sägesser und führte aus: «In einer Woche will ich in Madiswil beim Flückiger Cross und dann an den beiden Weltcup-Rennen in Dänemark und Deutschland starten. Und im Dezember folgen dann die beiden Weltcup-Events in Belgien.»

Zwischen Weihnachten und Neujahr wird Severin Sägesser in Belgien insgesamt fünf Renneinsätze absolvieren. «Das grosse Ziel ist aber die Weltmeisterschaft Anfang Februar in Holland.» Dort will er an sein Spitzenresultat von der diesjährigen Weltmeisterschaft anknüpfen. In Luxemburg war er 14.