Während Nino Schurter seinen grossartigen Olympiasieg in Rio feiern darf, strebt eine neue Generation Biker die Nachfolge des Ausnahmeathleten an.

Allen voran die drei Talente des Bike Team Solothurn. Vital Albin, Ursin Spescha und Nick Burki. Diese drei Schweizer Nachwuchshoffnungen gehören auch auf internationaler Ebene zu den Besten.

Für einmal war am vergangenen Wochenende das Bike Team Solothurn nicht mit voller Mannschaftsstärke vertreten. Vital Albin und Ursin Spescha wurden im Rahmen einer Feier in Ilanz, von ihren Heimklub für die Medaillen an den Welt- und Europameisterschaften und den Schweizermeisterschaften geehrt.

Nick Burki und Eric Lüthi dagegen vertraten die Farben des Bike Team Solothurn am Heimrennen in Langendorf.

Doppelsieg im Eliminator

Vor heimischen Publikum war klar, dass die Fahrer des Bike Team Solothurn auch hier ihr bestes geben werden.

Bereits in den Zeitläufen, die für die Startaufstellung der Finalläufe herangezogen wurde, fuhren Burki und Lüthi die Bestzeiten. Dabei liessen sie im Rennen, das offen für alle Kategorien stand, alle Elitefahrer hinter sich.

Durch die ausgezeichnete Ausgangslage aus den Zeitläufen, traf das Duo erst im Finallauf wieder aufeinander. Zusammen mit den Elitefahrern Roger Jenny und Haiko Hogh ging es dann um die drei Podestplätze

Mit einem Blitzstart konnte Burki im Finale die Differenz zu seinen Gegnern legen und diese bis zum Zielstrich sicher verwalten. Nur Lüthi, sein Teamkollege von Bike Team Solothurn vermochte das horrende Tempo von Nick mitzuhalten. So düpierten die beiden Solothurner Junioren die Elite-Konkurrenz und feierte einen überlegenen Doppelsieg.

Als Drittklassigerer überquerte der Elite-Fahrer Roger Jenny den Zielstrick in Langendorf.

Überlegener Solo Sieg für Nick Burki

Das Rennen zum Argovia-Vittoria Fischer Cup wurde erneut eine klare Beute von Nick Burki.

Bereits in der zweiten Runden griff er aus einer siebenköpfig bestehenden Spitzengruppe an. Bei der dritten Zielpassage betrug sein Vorsprung auf seine nächsten Verfolger bereits 35 Sekunden. Diesen Vorsprung baute dann Burki bis auf über eine Minute aus. Kontrolliert, ohne irgendwelche Risiken einzugehen, feierte Burki seinen Heimsieg, vor Nick Baumann und Tim Meier.

Eric Lüthi, der ebenfalls lange in der Verfolgergruppe mithalten konnte, verlor knapp 20 Sekunden auf den drittplatzierten und wurde Vierter.