Eishockey

Nicht zu stoppen: Langenthal nun mit vier Matchpucks

Der Beste: Brent Kelly (links). Bieri/Archiv

Der Beste: Brent Kelly (links). Bieri/Archiv

Dank einem 4:2-Erfolg liegt der SCL in der NLB-Viertelfinal-Serie mit 3:0-Siegen vorne. Überragender Akteur auf dem Eis war Brent Kelly, der an allen vier Toren beteiligt war.

Die ersten drei Viertelfinal-Fights sind ein Abbild des letztjährigen Playoff-Starts gegen Basel. Damals siegte der SC Langenthal erst 6:0, dann 5:2, gefolgt von einem 2:1 und zum Schluss ein 3:2 nach Verlängerung. Nach drei Matches erwirtschaftete der SCL ein Torverhältnis von +10. Nun, im Duell mit den Lions startete das Team von Trainer Heinz Ehlers wieder mit einem hohen Triumph: 8:0, gefolgt von einem 5:3 und nun einem 4:2; Torverhältnis: +12. Bleibt die Mannschaft im Vorjahres-Rhythmus folgt nun in Küsnacht ein Sieg in der Verlängerung und im Penaltyschiessen.

«Spielten zu passiv»

Zuerst sah es nach einer frühen Entscheidung aus. Nach einem Zehntel der Spielzeit fuhr Langenthal scheinbar sicher auf der Siegesstrasse. In den Startminuten leisteten sich die GCK Lions gleich drei Strafen, auch die beiden Ausländer André Signoretti und Alexandre Tremblay. Während 1:44 Minuten konnten die Oberaargauer mit zwei Mann mehr antreten. Verstrich die erste Überzahl noch ungenutzt, traf Campbell nach 26 Sekunden mit zwei Mann mehr und bei fünf gegen vier Spieler legte Noël Guyaz nach – 2:0. Im Mitteldrittel kippte das Geschehen, das Berner Team trat zu passiv auf. GCK Lions-Topskorer Tim Ulmann, traf zum 1:2-Anschluss. Erstmals in der Viertelfinalserie ist der SCL auf eigenem Eis geschlagen, nach 85:11 Playoff-Minuten. Bald folgte gar der Ausgleich. «Wir spielten zu passiv und nicht mehr einfach. Es zeigt, dass wir gegen sie immer auf der Hut sein müssen», analysierte SCL-Verteidiger Marc Leuenberger.

Kelly-Family siegt

Langenthal überliess das Geschehen nicht dem Gegner. «In der Pause sagten wir, dass wir wieder Gas geben und einfach spielen müssen», bilanzierte SCL-Verteidiger Hans Pienitz. Brent Kelly lieferte zwei Tore innerhalb von sechs Minuten und führte sein Team zum Sieg – im Startdrittel hatte er mit zwei Assists zur 2:0-Führung vorgelegt, der Kanadier war an sämtlichen vier Treffern beteiligt.

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