Beachsoccer

Nicht nur ein sportliches Abenteuer für Solothurner Beachsoccer

Nicht alles nach Wunsch gelaufen: Paulo da Costa bleibt an der Gästeverteidigung hängen.

Nicht alles nach Wunsch gelaufen: Paulo da Costa bleibt an der Gästeverteidigung hängen.

Der BSC Solothurn zieht eine positive Fazit der Heimveranstaltung. «Ich würde es wieder machen», sagt Micha Rusterholz, Präsident des Beach-Soccer-Clubs Solothurn.

Micha Rusterholz, der ebenfalls im OK für den sportlichen Bereich zuständig und selbst als Spieler im Einsatz war, zieht eine positive Bilanz von der ersten Beach-Soccer-League-Doppelrunde mit den 16 besten Schweizer Teams in Solothurn.

Der Dornacherplatz wurde in eine Sand-Arena umgewandelt – um erstmals vor eigenem Publikum um Meisterschaftspunkte kämpfen zu können. Rusterholz’ organisatorisches Fazit fiel besser aus als der sportliche Ertrag. «Wir gingen ein grosses Risiko ein, gleichzeitig mit dem Märet-Fescht anzufangen, zudem wir nicht gehörten», bemerkte er. «Am Samstag mit der Latino-Night hatten wir einen guten Umsatz wie auch mit den Euro-Übertragungen mit den Deutschen, Italienern plus Spaniern und dem ausverkauften Höhepunkt Deutschland – Italien», sagte Rusterholz.

Trotzdem können nicht alle Kosten gedeckt werden, denn das Gewitter vom Donnerstag, 21. Juni, liess zwei beschädigte Zelte zurück und vom Schaden von 8000 Franken verbleibt ein Selbstbehalt von 2500 Franken.

Vier, statt der erhofften sechs Punkte

«Dass gegen Hatchets Biel und La Côte Rolle nur vier Punkte blieben, ist für uns enttäuschend, wir wollten alle sechs Punkte holen», sagte ein müder Rusterholz. Vor dem Sonntagsspiel hat er noch anderthalb Stunden im Auto geschlafen. Am Samstag mussten die Solothurner, nach zwei Dritteln 4:1 und 5:2 vorne liegend, den Bielern noch das 5:5 zugestehen. «Wir wollten keine Tore mehr zulassen und standen zu defensiv», sagte der 28-Jährige. Die Seeländer schufen zudem im Schlussspiel eine Überraschung mit ihrem ersten Saisonsieg (6:4) über den Fünften Emmen.

Dass es den Solothurnern nicht immer reicht, führt Rusterholz auf die Trainingsverhältnisse zurück. «Weil wir keine Anlage haben, können wir nicht regelmässig trainieren, was unsere konditionellen und läuferischen Defizite erklärt», sagte die Nr. 30 des BSCS. Sein Ziel ist es, bis 2014 nicht nur Schweizer Meister zu werden, sondern eine Fix-Anlage zu erhalten.

Das Sonntagsspiel wollten die Solothurner gewinnen. Das Skore eröffnete der Amerikaner Mike Lawler bereits in der zweiten Minute. Im Mitteldrittel verpassten es die Einheimi-schen, das Spiel zu entscheiden. Die Waadtländer – ihre Equipe besteht aus acht Portugiesen, der Jüngste
18-jährig, der älteste 44 – konnten erst in den letzten vier Minuten durch je zwei Tore von Lawler und Florian Vogt zum 10:5 zurückgebunden werden. «Wir verpassten es, frühzeitig den Sack zuzumachen, vergaben zu viele Chancen», sagte der Betriebsleiter eines Sportzentrums.

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