Die Rückrunde in der NLA der Männer begann mit einer Doppelrunde. Jeder Klub bestritt also gleich vier Partien. In der Rangliste gab es trotzdem nur wenige Veränderungen. Für zwei Klubs hat sich die Lage dennoch verschärft.

An der Ranglistenspitze zieht Diepoldsau weiterhin einsam seine Kreise. Die Ostschweizer gewannen am vergangenen Wochenende gleich vier Mal. Ohne auch nur einen Satz abzugeben. Oberentfelden, Elgg-Ettenhausen, Rickenbach-Wilen und Wigoltingen schlug das Team von Trainer Jogi Bork. Damit beträgt der Vorsprung auf den ersten Verfolger Widnau bereits sechs Punkte.

Der Tabellenzweite aus dem Kanton St. Gallen kann seinerseits auf eine erfolgreiche Doppelrunde zurückblicken. Die Widnauer verloren zwar das Verfolgerduell gegen FB Neuendorf gleich mit 0:3, setzten sich jedoch gegen Wigoltingen, Oberentfelden und Walzenhausen durch. Auch die drittplatzierten Neuendörfer können zufrieden sein, gewannen sie doch sowohl gegen Widnau als auch gegen Wigoltingen und Elgg-Ettenhausen. Einzig gegen Jona mussten sie sich mit 2:3 geschlagen geben.

Im Kampf um Rang vier zeichnet sich zwei Runden vor Schluss der Qualifikation ein harter Kampf ab zwischen Oberentfelden, Rickenbach-Wilen und Jona. Dank den gewonnenen Direktbegegnungen in der Hinrunde hat Oberentfelden derzeit die besten Karten. Am Wochenende mussten sie sich in vier Partien jedoch gleich drei Mal geschlagen geben. Rickenbach-Wilen gewann dagegen zwei Mal, Jona gar drei Mal.

Starker Start der Frauen

Zwei Teams kamen auch in dieser Doppelrunde überhaupt nicht auf Touren: Elgg-Ettenhausen und Wigoltingen. Beide Klubs konnten sich keine weiteren Punkte sichern und das könnte weitreichende Konsequenzen haben. Da nämlich der Tabellenvorletzte Walzenhausen sowohl gegen Oberentfelden als auch gegen Jona gewann und damit sein Punktekonto von zwei auf sechs Zähler aufstocken konnte, ist die Situation am Tabellenende für Elgg-Ettenhausen noch ungemütlicher geworden.

Sechs Punkte Rückstand und bloss noch vier Spiele – das wird eine Herkulesaufgabe. Ähnlich schwierig wird es für Schweizer Meister Wigoltingen, wenn sie sich noch für das Final-4-Turnier qualifizieren wollen. Aufgrund der vier Niederlagen am Wochenende sind die Wigoltinger auf Rang sieben abgerutscht und haben derzeit vier Zähler Rückstand auf Rang vier.

Die Neuendörferinnen blieben auch am letzten Spieltag der NLA-Vorrunde ungeschlagen und starten so mit der bestmöglichen Ausgangslage in die zweite Phase der Meisterschaft. Zum Abschluss der Vorrunde bestätigten sie ihren starken Saisonstart. Nachdem sie an den ersten beiden Spieltagen alle Spitzenteams schlagen konnten, wartete nun die Pflicht gegen die nominell schwächeren Vereine aus Schlieren und Embrach. Und auch diese Aufgabe löste Neuendorf souverän. Die Gäuerinnen gewannen beide Partien mit 3:0 und beenden die Vorrunde damit ungeschlagen auf dem Spitzenplatz. Dies mit vier Zählern Vorsprung auf das Duo Oberentfelden-Amsteg und Jona.