Gegen Oberentfelden erlebten viele Neuendörfer ihr NLA-Debüt, was sich vor allem in der Nervosität der Gäuer widerspiegelte. Trotzdem konnte man mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung in Teil 2 den ersten Satz der Saison nach Solothurn holen. Darauf zeigte Oberentfelden den Neuendörfern aber ihre Grenzen auf (3:1).

Diepoldsau machte in der Folge keine halben Sachen (3:0). Gegen den sonntäglichen Gastgeber Vordemwald gelang Neuendorf fast gar nichts (0:3). Gegen den Mitaufsteiger Rickenbach-Wilen hatte man Mühe, den Angriff des Gegners unter Kontrolle zu bringen. In den Sätzen 2 und 3 blühten die Underdogs aus dem Gäu aber auf und brachten sie ins Trockene. Danach klappte aber nicht mehr viel auf Neuendörfer Seite und man hatte zu viele Probleme mit dem gegnerischen Service (2:3).

NLB: Olten behält weisse Weste

Nach dem erfolgreichen NLB-Saisonstart doppelten die Oltner Faustballer mit zwei souveränen 3:0-Siegen über Kirchberg und Würenlos an der Heimrunde nach. Der TVO steckte dabei die Absenzen von Philippe Meier und Salvatore Bucaida bestens weg. Gegen Kirchberg mussten die Dreitannenstädter auf die Dienste von Patrick Frey zurückgreifen.

Die Oltner waren vom ersten Spielball weg konzentriert, Abwehr und Angriff leisteten sich keine Flüchtigkeitsfehler. Im zweiten Spielsatz vermochte Kirchberg etwas mehr Druck aufzubauen. Die Defensive der Oltner stand mehr unter Druck und leistete sich einige Patzer. Auf Thomas Gysin am Service war aber wie immer Verlass. Patrick Peter, erst seit dieser Saison im Angriff, fand sich in seiner Rolle immer besser zurecht und verwertete die sauberen Zuspiele von Marco Campigotto ebenfalls gekonnt.

Der Würenloser Schlagmann Deny Meier forderte als schlauer und präziser Angreifer die Oltner Abwehr vor allem läuferisch. Die Satzergebnisse von 11:7, 11:8 und 11:9 fielen auch deshalb knapp aus.

Mit personellen Defiziten reiste Neuendorf II an die zweite Meisterschaftsrunde nach Oberentfelden. Das Spiel gegen die Gastgeber begann auf hohem Niveau und hart umkämpft. Dank etwas mehr Glück und weniger Eigenfehler setzte sich die Heimmannschaft mit 13:11 durch. Der zweite Satz war ein Abbild des ersten. Im dritten Satz gerieten die Gäuer schnell in Rückstand und konnten den Matchverlust nicht mehr verhindern. Das zweite Spiel gegen Tecknau verlief harzig. Mithilfe zweier Spielerwechsel und viel Kampf gelang es Neuendorf schliesslich, das Spiel mit 3:1 für sich zu entscheiden.