Leichtathletik

Nationale Aushängeschilder mit Topleistungen am Abendmeeting in Olten

Marcel Hug (vorne) war über 200 und 800 Meter der Schnellste.Jörg Oegerli

Marcel Hug (vorne) war über 200 und 800 Meter der Schnellste.Jörg Oegerli

Die Rollstuhlsportler und nationalen Spitzenleichtathleten sorgten für Topleistungen im Kleinholz. Bei den Rollstuhlsportlern war der frischgebackene fünffache Weltmeister Marcel Hug der überlegene Mann.

Die Rollstuhlsportler und nationalen Spitzenleichtathleten sorgten für Topleistungen am Abendmeeting in Olten. Die dunklen Gewitterwolken hingen am Dienstagabend wie ein Damoklesschwert über dem Kleinholz.

Und es schien fast, als wollten die Athleten ihre Rennen möglichst schnell beenden, um ja nicht nass zu werden. Denn besonders die Laufwettbewerbe fanden auf national sehr hohem Niveau statt.

Über 100 Meter setzte sich Rolf Malcolm Fongué in 10,68 Sekunden überlegen durch. In derselben Disziplin zeigte auch der junge Welschenrohrer Daniel Stettler eine überzeugende Leistung und lief in 11,53 Sekunden ein.

Auch über 800 Meter gingen die Athleten entschlossen ans Werk. Es siegte Alain Croisier in sehr guten 1:56,09 Minuten. Bei den Frauen war die Französin Ophélie Boxberger in 2:05,85 Minuten die Schnellste.

5,20 Meter im Stabhochsprung

Nicht nur die Läufe, sondern auch die technischen Disziplinen fanden auf hohem Niveau statt. Im Stabhochsprung der Männer siegte Marquis Richards mit übersprungenen 5,20 Metern. Im Weitsprung segelte Steven Gugerli auf 7,16 Meter und im Hammerwerfen der Frauen sorgte Nicole Zihlmann mit 55,80 Metern für ein Ausrufezeichen.

Im Kugelstossen setzte sich der Oltner Stefan Grob mit 13,05 Metern durch, Alexandra Beer flog im Weitsprung dank 5,23 Metern am weitesten und Lars Marti war im Speerwerfen der U16 mit 47,67 Metern wieder einmal das Mass aller Dinge.

Weltmeister Marcel Hug überlegen

Für die nötige Abwechslung sorgten die Rollstuhlsportler, die das Abendmeeting in Olten bereits zum dritten Mal in Folge als Startmöglichkeit nutzten. Bei den Männern war der frischgebackene fünffache Weltmeister Marcel Hug der überlegene Mann.

Sowohl über 200 Meter (26,39) als auch über 800 Meter (1:41,35) war er nicht zu schlagen. Auch bei den Frauen durfte sich Manuela Schär über einen Doppelsieg freuen. Die Marathonweltmeisterin stellte dabei auch ihre Sprintfähigkeiten unter Beweis und siegte über 200 Meter in 31,13 Sekunden. Für die zwei Bahnrunden benötigte sie 1:55,31. (jzi)

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