TV Solothurn
Nach zwei Niederlagen und viel Verletzungspech wartet der nächste dicke Brocken auf den TV Solothurn

Noch vier Spiele stehen für den TV Solothurn in der Vorrunde der NLB an. Nicolo Moggi, Mathias Blaser, Lukas Rohr, Sven Schafroth, Dario Lüthi, Alain Blaser: Die Abwesenheits-Liste des TV Solothurn ist lang und beschert Trainer Marco Kurth grosse Sorgen: «Wir hatten grosses Pech. Die meisten Spieler verletzten sich durch Fremdeinwirkung.

Gaudenz Oetterli
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Der TV Solothurn will gegen die Lakers Stäfa punkten.

Der TV Solothurn will gegen die Lakers Stäfa punkten.

Alexander Wagner

Das passiert in einer Kontakt-Sportart und damit müssen wir jetzt umgehen.» Es gelte nun für den Rest der Mannschaft, die bestmögliche Leistung abzurufen. Durch die Ausfälle sieht Kurth seine Mannschaft im heutigen Heimspiel um 17 Uhr in der Aussenseiterrolle: «Die Lakers Stäfa gehören zu den Kandidaten für die vorderen Tabellenplätze.»

Der Schlüssel zum Sieg liegt laut dem Trainer in der Defensive. Solothurn benötigt also ein weiteres Mal eine sichere Verteidigung und eine gute Torwartleistung, wie dies bisher jeweils der Fall war. Steigern müssen sich die Solothurner aber sicherlich im Abschluss.

Mangelnde Effizienz bei Hunderprozentige Chancen

Vor allem muss das Team die Quote bei den vielen freien Würfen und sogenannten hundertprozentigen Chancen merklich verbessern. Denn sollte der TVS mit dem verletzungsbedingt kleineren Kader konstant einem Rückstand hinterherrennen müssen, wird die Aufgabe enorm schwierig.

Die Solothurner nutzen ihre sicher geglaubten Chancen nicht effizient genug.

Die Solothurner nutzen ihre sicher geglaubten Chancen nicht effizient genug.

Hansjörg Sahli

Um die dünne Personaldecke wieder etwas zu verbreitern, werden Andri Tatarinoff (Biberist aktiv!) und Max Freiberg (U19 Elite BSV Bern) für das Duell gegen Stäfa aufgeboten. Beide sind regelmässige Trainingsgäste beim NLB-Team des TV Solothurn und kennen sowohl die Mannschaft als auch deren Spielzüge.

Freiberg kam heuer gegen Biel zu seinem NLB-Debüt. In diesem Spiel gelang ihm mittels Penalty auch ein Treffer. Tatarinoff hat schon etwas mehr NLB-Erfahrung. Er war Teil des NLB-Teams Solothurns vor fünf Jahren und spielte danach beim TV Zofingen ebenfalls in der zweithöchsten Liga.

Lakers Stäfa mit durchzogener Saison

Der heutige Gegner, die Lakers Stäfa, schaut bisher auf eine durchzogene Saison zurück. Im letzten Jahr erreichte Stäfa hinter dem späteren Aufsteiger TV Endingen und mit grossem Abstand zum drittplatzierten Baden den zweiten Tabellenrang und damit die Aufstiegsspiele zur NLA. An diese Leistung wollten die Lakers dieses Jahr anknüpfen.

Doch diesen Erwartungen wurden die Zürcher bis jetzt nicht gerecht. Zwei Siegen zum Start folgten zwei Niederlagen - und dies gegen Konkurrenten aus der unteren Tabellenhälfte. Der Verein zog daraufhin die Reissleine und trennte sich von Trainer Pedja Milicic.

Lakers Stäfa spielen bisher eine durchzogene Saison.

Lakers Stäfa spielen bisher eine durchzogene Saison.

Keystone

Unter Interimstrainer René Barth sieht die Bilanz nach weiteren vier Spielen gleich aus wie unter seinem Vorgänger: zwei Siege und zwei Niederlagen. Zuletzt setzte Stäfa mit dem Sieg gegen das bis dahin ungeschlagene und starke Baden ein Ausrufezeichen.

Geht das Wechselbad der Gefühle für die Lakers Stäfa weiter, wäre heute in Solothurn turnusgerecht allerdings wieder eine Niederlage an der Reihe. Aber nicht nur das sollte den verletzungsgeplagten Solothurnern Aufwind verleihen. Auch die Tatsache, dass der TVS die Truppe vom Zürichsee im letzten Jahr bezwingen konnte, sollte dem Team von Marco Kurth Mut machen.

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