Hornussen
Nach Fusion holt Recherswil-Kriegstetten gleich den Meistertitel

Mit einem Sieg über Nachbar Gerlafingen-Zielebach holte sich Recherswil-Kriegstetten erstmals den Titel eines Schweizermeisters.

Armin Leuenberger
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Die jubelnden Hornusser von Recherswil-Kriegstetten.

Die jubelnden Hornusser von Recherswil-Kriegstetten.

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Das Wasserämter Derby auf dem Hornusserplatz von Gerlafingen war von einer besonderen Spannung geprägt. Drei Mannschaften konnten noch Schweizermeister werden. Neben Tabellenführer Recherswil-Kriegstetten, auch Utzigen und Wäseli. Die auf diese Saison hin fusionierte Mannschaft Recherswil-Kriegstetten zeigte keinerlei Nerven und liess beim Auswärtsspiel in der 15. und letzten Runde in Gerlafingen nichts mehr anbrennen. Sowohl mit einer starken Schlagleistung und erneut ohne Fehler im Abtun krönte sich Recherswil-Kriegstetten verdient und aus eigener Kraft zum neuen Schweizermeister.

Die Wasserämter, deren Stärke ganz klar die Arbeit im Ries ist, verfügen aber auch über eine grosse Ausgeglichenheit punkto Schlagen. Anlässlich der letzten Runde war beispielsweise Samuel Krebs mit Streichen von 23, 25, 24 und 25, also total 97 Punkten, der stärkste Mann im Team. Bereits im ersten Umgang legten die Recherswiler im Schlagen 40 Punkte vor und bauten diesen Vorsprung im Finale noch weiter aus.

Jeder geniesst Freiheiten

Während einiger Jahre spielten Recherswil und Kriegstetten als sogenannte Spielgemeinschaft. Nachdem sich dies zur vollen Zufriedenheit aller bewährt hatte, wurde die angestrebte Fusion auf diese Saison hin in die Tat umgesetzt. Nach dem vierten Rang 2011 hat sich Recherswil-Kriegstetten für diese Saison ganz klar einen Podestplatz zum Ziel gesetzt. «Wir haben in unserem Verein eigentlich keine strengen Strukturen. Jeder Spieler weiss selber genau wann, und wie viel Training er braucht, um erfolgreich zu sein», sagt Anton Schmid, welcher der Gesellschaft als umsichtiger Präsident vorsteht. Den Erfolg führt Schmid aber auch auf einen guten Mix zwischen Jung und Alt in der Mannschaft zurück.

Beim neuen Schweizermeister steht ganz klar das Teamwork oder in der Hornussersprache das Abtun im Vordergrund. Der neue Schweizermeister ist denn auch die einzige Gesellschaft der NLA, welche in den 15 Meisterschaftsspielen keine Nummer kassiert hat. Dass es nun zum erstmaligen Meistertitel gereicht hat, darüber zeigt sich Präsident Anton Schmid nicht einmal überrascht. «Wir hatten sicher einige Male das Glück auch auf unserer Seite. Letzteres kann man aber auch erzwingen, wenn in einem Team alles stimmt», ist der Präsident überzeugt.

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