Volleyball NLA

Nach Exploit gegen Meister Lausanne holt sich Volley Schönenwerd auch gegen Luzern den Sieg

Luca Ulrich war gegen Luzern der zweitbeste Skorer bei den Schönenwerdern.

Luca Ulrich war gegen Luzern der zweitbeste Skorer bei den Schönenwerdern.

Nach dem Erfolg gegen Meister Lausanne zum Saisonauftakt gewann Volley Schönenwerd auch das erste Heimspiel gegen Luzern mit 3:1.

Schönenwerds Neuverpflichtung Luca Ulrich durfte bei seinem ersten Heimspiel gleich im Dress des Topskorers antreten. Der 21-jährige Aussenangreifer war beim Exploit zum Saisonstart gegen Titelverteidiger Lausanne der beste Punktesammler in den Reihen der Niederämter.

Bei seiner Heimpremiere für die Schönenwerder traf Ulrich auf seinen Ex-Klub Volley Luzern. Der Nationalspieler führte die Gastgeber im ersten Durchgang, zusammen mit Diagonalangreifer Daniel Rocamora, zur 1:0-Satzführung (25:20).

Auch nach dem ersten Seitenwechsel wirkten die Schönenwerder lange Zeit unangefochten. Bis zum 17:12 und der Serviceserie von Luzerns Nick Amstutz, welche die Zentralschweizer wieder heranbrachte. Wenig später lagen die Luzerner nach einem Ass vom Serben Strahinja Brzakovic mit 19:18 vorne. Die Gäste bauten den Vorsprung weiter aus und egalisierten nach Sätzen (25:21).

Schönenwerd hat die Nase vorn

Volley Schönenwerd liess sich vom ersten verlorenen Satz in dieser Saison aber nicht aus dem Konzept bringen. Unterstützt von der wieder steigenden Fehlerquote der Luzerner entschieden sie den dritten Durchgang mit 25:22 für sich. Insbesondere das Block-Spiel der Niederämter funktionierte nun immer besser. Die Gastgeber, deren Spiel vom US-amerikanischen Passeur Scott Fifer gelenkt wurde, waren variabler im Angriff und deutlich konstanter.

Auch was die Kondition angeht, hatten die Schönenwerder die Nase vorne. Dies wurde im vierten Satz immer offensichtlicher. Bujar Dervisajs Mannschaft konnte das Tempo noch einmal forcieren, auch dank neuen Kräften von der Bank, während die Luzerner richtiggehend einbrachen.

Ausgewogenheit und Breite im Kader

So setzte es für den letztjährigen NLA-Fünften im vierten Satz gleich ein 11:25-Debakel ab. Bester Punktesammler bei den Schönenwerdern im vierten Satz war Leandro Gerber, der im Verlauf der Partie für den Polen Marcin Ernastowicz ins Spiel gekommen war. Dies verdeutlicht die Ausgewogenheit und Breite im Kader der Niederämter.

Auch die Mittelblocker Samuel Ehrat und Christopher Frame steuerten ihren Beitrag zum Heimsieg bei. Am meisten Punkte verbuchte der Spanier Rocamora, der in seiner dritten Saison bei den Schönenwerdern steht. Er löste damit Luca Ulrich als interner Topskorer ab.

In der Tabelle liegt «Schöni» auf dem zweiten Platz hinter Amriswil. Nächsten Samstag dürfen die Niederämter erneut zu Hause ran, gegen Uni Bern. 

Autor

Raphael Wermelinger

Raphael Wermelinger

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