Strahlender Sonnenschein, rund 25 Grad – es ist perfektes Wetter angesagt für einen Bilderbuch-Anlass auf dem Engelberg ob Dulliken. Auch was das Teilnehmerfeld anbelangt, darf sich das regionale Schwingfest, das mit über 1000 Besuchern zu den grössten Regionalen der Schweiz gehört, einmal mehr sehen lassen. So haben sich für kommenden Sonntag bekannte Schwinger angemeldet.

Allen voran tritt Bruno Gisler, Eidgenosse und diesjähriger Festsieger des Solothurner und Aargauer Kantonalschwingfests, in Dulliken an. Mit ihm kommt auch Marcel Kropf vom Schwingklub Mümliswil, Kranzschwinger und Zweitplatzierter am Solothurner Kantonalen in Deitingen, sowie der Däniker Kranzer Stephan Studinger auf den Berg. Des Weiteren haben sich rund 40 Aktive und 70 Jungschwinger angemeldet.

Das Positive mitnehmen

«Wir konnten damit aufgrund der sturmbedingten Verschiebung das Teilnehmerfeld sogar noch aufstocken. Wir nehmen nach der Verschiebung das Positive mit. Das Feld verspricht nun interessante Paarungen und spannende Wettkämpfe», freut sich Pressechef Rolf Wüthrich.

Es war ein unschönes Bild, das sich am Samstagabend auf dem Engelberg ob Dulliken zeigte: Die aufgestellten Festzelte lagen am Boden, verwüstet von einem unerwarteten Sturm, der über das Gebiet fegte.

Engelberg-Schwinget 2017 nach Unwetter abgesagt

Nach der unwetterbedingten Absage erzählt Anton Felder, OK-Präsident der Engelbert-Schwinget, wie er den Sturm am Samstag erlebt hat.

Den Organisatoren blieb nichts anderes übrig, als das Schwingfest, das tags darauf hätte stattfinden sollen, abzusagen. Man entschied sich schliesslich gegen 21 Uhr dafür, bekannt zu geben, dass der Anlass eine Woche später, also morgen Sonntag, durchgeführt werden soll. «Dutzende Helfer haben sich eingesetzt und haben dafür gesorgt, dass das Schwingfest doch noch stattfinden kann», hält Rolf Wüthrich den Daumen hoch.

Ein kleines Fest ergab sich am vergangenen Sonntag trotzdem spontan noch, da es sich viele Leute, auch ohne Schwinger im Einsatz, nicht nehmen lassen wollten, auf den Engelberg zu spazieren. «Der Grill lief heiss, die Verpflegung konnte gewährleistet werden», erklärt Pressechef Rolf Wüthrich. Das soll nun am Sonntag nicht anders sein – mit interessanten Wettkämpfen noch dazu.