Eishockey

Nach der erneuten Niederlage gegen Burgdorf gerät Zuchwil Regio in Rücklage

Die Burgdorfer zeigten sich am Donnerstag bissiger (Michael Kaufmann, rechts) als die Zuchwiler mit Fabian Steiner. Foto: Bieri

Die Burgdorfer zeigten sich am Donnerstag bissiger (Michael Kaufmann, rechts) als die Zuchwiler mit Fabian Steiner. Foto: Bieri

Im Zentralschweizer Playoff-Final der 1.Liga schafft der EHC Burgdorf das «Break» in Zuchwil: Mit dem 4:2-Sieg gehen die Berner in der Best-of-5-Serie mit 2:1 in Führung. Titelverteidiger Zuchwil muss nun also selbst auswärts gewinnen.

In einer spannenden Begegnung machte Marco Blaser für Burgdorf den Unterschied. Der frühere Meister mit Huttwil zeichnete sich mit einer «Doublette» aus, die wegweisend war für Burgdorfs 4:2-Sieg in Zuchwil war. Der EHCB kann damit am Samstag alles klar machen und sich den Zentralschweizermeister-Titel sichern.

Reaktion blieb aus

Der Sieger des gestrigen Spiels konnte sich zwei Matchpucks sichern. Zuchwil-Präsident Walter Ulrich zeigte sich daher nervös: «Gestern war ich angespannt. Dies, weil wir am Dienstag unseren Job nicht gemacht hatten. Aber ich war überzeugt, dass wir eine Reaktion zeigen würden.» Diese blieb indessen aus. Beim EHC Burgdorf erstaunte freilich, dass mit Martin Muralt ein im Verlauf der Halbfinal-Serie gegen Aarau für acht Spiele gesperrter Akteur mittun durfte. Dem Gesuch um aufschiebende Wirkung wurde nach vier abgesessenen Sperren entsprochen. Drittel 1 verlief torlos, wobei die Gäste etwas überzeugender auftraten. Die Emmentaler machten erneut viele Räume eng, was Zuchwil auch diesmal zu hemmen schien. Erst gegen Ende des ersten Abschnitts kamen die Gastgeber zu ein paar wenigen, guten Abschlüssen.

Immer wieder Blaser

Ganz zu Beginn des Mitteldrittels traf Freddy Stalder nur den Pfosten. Zuchwil setzte ein erstes Warnzeichen. Der erste Treffer jedoch fiel wenig später auf der anderen Seite. Blaser, der bisher in jeder Partie getroffen hatte, schoss das 1:0 in doppelter Überzahl. Und es kam noch schlimmer für die Gastgeber; denn im folgenden Powerplay erwischte Schütz Zuchwil-Keeper Pfister mit einem halbhohen Schuss zum 2:0. Die Gerber-Truppe war nun schon über 90 Minuten ohne Erfolgserlebnis. Doch der «kleine» Provokateur Von Dach lancierte in einer blitzschnellen Aktion Müller, der noch vor der zweiten Pause auf 1:2 verkürzte..

Druckperiode blieb erfolglos

Der Favorit durfte den dritten Abschnitt in Überzahl beginnen. Die erste Formation liess sich die Chance nicht nehmen und Steiner stellte nach 29 Sekunden auf 2:2. Der Ausgleich beflügelte die Solothurner offensichtlich, der Ballast war abgeworfen – Burgdorf geriet unter Druck. Aus Zuchwiler Sicht aber ohne Zählbares. Ganz anders die Gäste, die in der 53. Minute durch Blaser, zum dritten Mal im Powerplay, 3:2 in Führung gingen. Diesen Vorsprung gab die Lanz-Equipe nicht mehr preis. Ruch machte mit dem Empty-Neter das für Burgdorf so wichtige Break perfekt.

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