Unihockey
Mittelland unterliegt Uster trotz stark verbesserter Leistung mit 5:7

Olten-Zofingen hätte die Playoutserie der NLA durchaus ausgleichen können, am Ende fehlte auch etwas Glück. Der Auftritt gibt Mut für die dritte Partie.

Melanie Gamma
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Mittellands Stürmer Manuel (2. v.l.) und Dominic Mucha setzen die Defensive unter Druck.

Mittellands Stürmer Manuel (2. v.l.) und Dominic Mucha setzen die Defensive unter Druck.

Solothurner Zeitung

Die Unihockeyteams von Mittelland und Uster überboten sich im Startdrittel der NLA-Playoutpartie in Ineffektivität. Von insgesamt 27 Torschüssen landete keiner im Netz. «Die Startphase war intensiv, für einen Treffer fehlte uns ein wenig die Cleverness», umschrieb Mittellands Co-Trainer Daniel Moser den Auftakt der Begegnung.

Immerhin erzeugten die Gäste aber von Beginn an deutlich mehr Druck als vor einer Woche. Grund dafür dürfte auch eine Umstellung der Linien gewesen sein. So rückte etwa Philemon Plüss vom ersten in den zweiten Block, um diesem mehr Schwung zu verleihen.

Kurzzeitige Führung

In der 22. Minute gelang schliesslich gleich beiden Teams der erste Treffer. Der Ustermer Silvan Bolliger liess sich als erster Torschütze eintragen, 15 Sekunden später sorgte Roman Pass für den Ausgleich. Während die Gastgeber nach wie vor jede Gelegenheit nutzen, UM-Goalie Marc Schönbucher zu prüfen, hielten die Gäste wacker dagegen.

Mittelland agierte weiterhin mit drei Linien, als Julle Sumén in Überzahl das 2:1 buchte. Die Freude währte allerdings keine zwei Minuten, ehe die Zürcher erst auf 2:2 egalisierten und die Partie innert vier Minuten vom 1:2 zum 4:2 wendeten.

Doch die Mittelländer gaben sich noch nicht geschlagen und schafften durch Tore von Captain Lukas Schneeberger und Manuel Mucha den Ausgleich zum 4:4. «Danach atmeten wir durch, anstatt zuzulegen», beobachtete Daniel Moser. Die Folge war das 4:5 – aber auch das 5:5 und dann das 5:6 aus Sicht von UM. «Wir mussten zu oft einem Rückstand hinterherrennen, das kostete Kraft», bilanzierte Moser.

In der hektischen Schlussphase hätte zwar das 6:6 fallen können, das Glück war aber an diesem Abend aufseiten der Gastgeber, denen schliesslich noch das 7:5 gelang. «Zwar haben wir gut gespielt», lobte Moser die Leistungssteigerung seines Teams, «für einen Sieg hätten wir aber sehr gut spielen müssen.»

Die nächste Chance auf den ersten Sieg in der Playoutserie bietet sich am Freitag, wenn Mittelland erneut auswärts antreten muss.