Turnen

Mit Leintüchern, Helmen und Fahnen - 30 Solothurner waren an der Gymnaestrada dabei

Die Nordwestschweizer Turnverbände präsentieren ihre Grossraumvorführung «Evolution».

Die Nordwestschweizer Turnverbände präsentieren ihre Grossraumvorführung «Evolution».

Unter insgesamt 69 Nationen konnte die Schweiz mit rund 3000 Teilnehmern die grösste Delegation an der Gymnaestrada im österreichischen Vorarlberg stämmen. Darunter befanden sich auch 30 Turnerinnen und Turner aus dem Solothurn.

Über 18 000 Turnerinnen und Turner aus insgesamt 69 Nationen nahmen letzte Woche an der 16. Gymnaestrada teil. Der Austragungsort des Weltturnfests war dieses Jahr Dornbirn im österreichischen Vorarlberg. «Come together! Show your colours!», lautete das Motto. Im Vordergrund stand für einmal nicht der Wettkampfgedanke, sondern die Show.

Der Schweizer Turnverband stellte mit rund 3000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern die grösste Delegation. Dies zeigte sich eindrücklich bei der Eröffnungsfeier. Der lange Tross der rot-schwarz-grauen Schweizer nutzte die Wartezeit beim Einmarsch für spontane Tänze und Akrobatik-Showeinlagen. Kantone und Sprachregionen mischten sich dabei wie von selbst. Die grosse Solidarität untereinander war auch während der Vorführungen offensichtlich. Bei den Auftritten war meistens auch eine grosse Schweizer Delegation im Publikum, die ihre Kolleginnen und Kollegen lautstark anfeuerten.

Nach der Geschichte von Alice im Wunderland

Die Nordwestschweizer Turnverbände präsentierten unter dem Titel «Evolution» gemeinsam eine Grossraumvorführung. Mit dabei auch rund 30 Turnerinnen und Turner aus dem Kanton Solothurn. Der Auftritt mit rund 600 Handgeräten – gelbe Leintücher, orange Helme und rote Fahnen – sorgte beim Publikum für Gänsehautstimmung. Den Schlusspunkt hinter den Schweizer Abend setzte die Gruppe «Zero Gravity» mit ihrer Einlage an den Schaukelringen und auf den Trampolinen.

Der Solothurner Turnverband zeigte bei der Gymnaestrada zudem im Alleingang eine Bühnenvorführung. Männer, Frauen, die Geräte- und die Aerobic-Gruppe wechselten sich während der Darbietung ab und erzählten die Geschichte von Alice im Wunderland. Nebst den mitreissenden Tanzeinlagen wurden auch Boden- und Barrenelemente eingebaut. Zum Schluss präsentierte sich noch einmal die ganze Nordwestschweizer Delegation für das grosse Finale. (mgt)

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