Curling

Mit ausgeglichenem und eingespieltem Team zum Erfolg

Wengi-Skip Jürg Gnägi schreit seinen Stein in die Zone und zum späteren Sieg.

Wengi-Skip Jürg Gnägi schreit seinen Stein in die Zone und zum späteren Sieg.

Die 37. Solothurner Kanne hat CC Wengi mit Skip Jürg Gnägi mit 7:3 gewonnen. Durch einen Fehler des Gegners aus Grenchen konnte Jürg Gnägi den sonst ausgeglichenen Final erfolgreich beenden.

Nach knapp zwei Stunden gratuliert Titelverteidiger CC Grenchen dem Team Solothurn Wengi in der Nennigkofer Curlinghalle. «Nach einem Fehler des Gegners, konnten wir im siebten End zwei Steine stehlen», sagt der strahlende Sieger Jürg Gnägi rückblickend. Bis vor diesem 5:3 Vorsprung für Wengi lieferten sich die beiden Teams ein ausgeglichenes Final.

«Ausgeglichenes und eingespieltes Team»

Anschliessend musste das Mixed-Wengi-Team im achten und letzten End «nur» noch den Vorsprung halten. «Wir sind ein ausgeglichenes und eingespieltes Team», so der Kommentar der Sieger-Mannschaft zu ihren Stärken. Im Gegensatz zu Grenchen ist beim Kannensieger eine Frau, Kathrin Gnägi, mit von der Partie.

Bereits in der Vorrunde ist Wengi auf die Uhrenstadt gestossen. Da machte Wengi kurzen Prozess mit einer 7:1-Schlappe für Grenchen. «Beim dritten Mal hätten wir sie geschlagen», tönt es vom Grenchner-Tisch nebenan. Tatsächlich wiesen sie mit Skip Patrik Urech steigende Tendenz auf, denn den Final haben sie «nur» 7:3 verloren. Der zweitletzte Stein von Urech im entscheidenden End kam zu kurz, und da sie zwei Punkte hinten lagen, hätten sie höchstens noch einen Punkt erzielen können.

Erfolgreiches Turnier

OK-Präsident und Vizepräsident des CC Solothurn Claudio Mombelli schaut zufrieden auf das Turnier zurück. Mit 16 Anmeldungen waren die Tableaux gefüllt. Sogar drei Teams aus Mannheim hat es in den «Buechibärg» verschlagen. «Wir pflegen schon lange eine Freundschaft. Sie kommen zu uns und wir gehen zu ihnen ans Turnier», erklärt Mombelli, der ebenfalls curlt.

In der Vergangenheit haben sich auch schon Tschechen und Luxemburger in Nennigkofen eingefunden. Das internationale Turnier wird mit dem – für den Breitensport ungewöhnlichen – «Knock-out-System» gespielt. In dieser Spielform wird auf Sieg gespielt.

Pro Team wird ein Startgeld von 280 Franken bezahlt, welches nebst der Turnierteilnahme auch ein Bankettessen am Samstagabend beinhaltet. «Geselliges Beisammensein gehört zum Curling, wie auch faires und kollegiales Verhalten auf dem Eis», erklärt Mombelli, denn schliesslich wird hier ohne Schiedsrichter gespielt.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1